Die Stadt hat 300.000 Euro Fördermittel für die Planung der Außenanlagen am Ensemble Schloss Hardenberg beantragt.

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Das Grundstück der alten Gärtnerei hinter der Vorburg würde sich eventuell für einen Barockgarten eignen. Archiv

Das Grundstück der alten Gärtnerei hinter der Vorburg würde sich eventuell für einen Barockgarten eignen. Archiv

Simone Bahrmann

Das Grundstück der alten Gärtnerei hinter der Vorburg würde sich eventuell für einen Barockgarten eignen. Archiv

Velbert/ Neviges. Einen umfangreichen Antrag auf Fördermittel aus dem „Topf“ des städtebaulichen Denkmalschutzes hat die Stadtverwaltung noch in 2010 gestellt. Voraussetzung war die Verabschiedung einer Erhaltungssatzung für Neviges, die inzwischen im Stadtrat erfolgt ist. In dem Antrag enthalten sind unter anderem Mittel für die Gestaltung der Außenanlagen des Schloss-Ensembles.

Fünf verschiedene Bereiche sollen überplant werden

Für die Planungskosten der gesamten Außenanlagen hat die Verwaltung 300.000 Euro veranschlagt. Darin enthalten sind zum Beispiel eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Gehölze, ein Konzept sowie eine Kostenschätzung.

Laut Stadtplaner Detlef Jobst umfasst das Projekt fünf Flächen, die aufgrund unterschiedlicher Funktionen einzeln betrachtet werden sollten: Zum einen der Parkplatz, dann die Wiese zwischen Vorburg und Bernsaustraße, der Bereich zwischen Vorburg und Schloss, das Areal mit Teich und Minigolfanlage sowie die ehemalige Gärtnerei hinter und neben der Vorburg.

Letztere etwa sei auf großes Interesse des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) gestoßen: „Dort könnte man vielleicht mit LVR-Mitteln einen Barockgarten schaffen“, sagt Jobst, der auf ein ähnliches LVR-Projekt am Kloster Kamp verweist. Offen sei auch, inwieweit die vorgesehene Museums-Nutzung des Schlosses Einfluss auf die Gestaltung der Außenanlagen haben werde.

Mit der Planung starten könne man aber erst, wenn dafür Mittel bewilligt seien, betonte Stadtbaurat Andres Wendenburg im Sonderbauausschuss. Er verwies darauf, dass sich ein vorzeitiger Beginn nachteilig auf eine eventuelle Förderung auswirken könne. Da die interministerielle Kommission, die die in 2010 eingegangenen Anträge erörtert, erst im Verlaufe des ersten Quartals dieses Jahres zusammentritt, sei vorher nicht absehbar, was tatsächlich wie hoch bezuschusst werde.

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