Die Wülfrather Gruppe „Darius“ spielte auf der Bühne der WüRG satte 22 Musikstücke.

Die Wülfrather Gruppe „Darius“ spielte auf der Bühne der WüRG satte 22 Musikstücke.
Die Band „Darius“ gibt es eigentlich seit 16 Jahren nicht mehr, aber für einen Abend spielte „Darius“ noch einmal bei der Würg.

Die Band „Darius“ gibt es eigentlich seit 16 Jahren nicht mehr, aber für einen Abend spielte „Darius“ noch einmal bei der Würg.

Dietrich Janicki

Die Band „Darius“ gibt es eigentlich seit 16 Jahren nicht mehr, aber für einen Abend spielte „Darius“ noch einmal bei der Würg.

Wülfrath. Eigentlich existiert die Band „Darius“ schon seit 16 Jahren nicht mehr. Doch in der WüRG fanden sie sich nach zwei Jahren doch noch einmal zusammen, um ein umjubeltes Konzert vor ausverkauftem Haus zu spielen. Vor zwei Jahren gab es den 20. Jahrestag ihrer ersten CD zu feiern, der sie zusammenbrachte. „Heute feiern wir ein Jubiläum, das es gar nicht gibt“, scherzte Frontmann Dirk „Bovie“ Bovensiepen. „Wir covern uns selbst.“ Also eine Reunion aus Spaß an der Freud.

Gruppe spielte Mischung aus eigenen Stücken und Covern

Die Wülfrather Urgesteine Dirk Bovensiepen (Gesang), Lutz Grosser (Gitarre), Sven Martin (Keyboard) und Marcus Arnrich (Schlagzeug) verstehen sich als Progressive Rock Band und spielen einen Mix aus eigenen Liedern und Coverstücken. Tatsächlich hat sich ihre Setlist kaum verändert. „Es gibt ein Standard-Set, das auch die gleichen Cover-Songs umfasst“, verrät Jens Rösel, ehemaliger Gitarrenschüler des verstorbenen Bandmitglieds Markus Getta und Gast-Gitarrist bei Darius. Doch bevor die Cover-Songs wie „The Wall“ (Pink Floyd) oder „Here I go again“ (Whitesnake) kamen, heizten Darius die Stimmung erst einmal mit ihrem eigenen zehn Minuten langen Opus „Mr. God“ kräftig an. Den Sound ihres Progressive Rock kann man sich in etwa so vorstellen wie Van Halen, zwischendurch gibt es aber schnellere Schlagzeug-Einlagen, die in Richtung Power-Metal gehen. Obwohl ein ständiges Kommen und Gehen herrschte – draußen stand ein Bierwagen –, reichte es zu donnerndem Applaus und vielfachen „Wuhu“-Rufen, sowohl für die Coversongs, als auch für die eigenen Stücke.

Zur allgemeinen Erheiterung wechselte Bovie zweimal sein Bühnen-Outfit, und für „Hey You“ (Pink Floyd) und „Jump“ (Van Halen) übernahm Jens Rösel die Gitarre von Lutz Grosser. Die Gäste bekamen viel für ihr Geld, da gerade die eigenen Stücke von Darius gerne mal sechs bis zehn Minuten dauern. So kamen sie erst zu vorgerückter Stunde in den Genuss der bekannten Party-Hits „Time to wonder“ (Fury in the Slaughterhouse), „I don’t like Mondays“ (The Boomtown Rats) und „Entre dos Tierras“ (Héroes del Silencio). „Es ist wie ein Familientreffen“ sagt Bovie über die Reunion. „Wir sind alle seit Darius viele Wege gegangen. Darius ist eine ziemlich geile Wurzel, auf die man zurückblicken kann“.

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