251 Bürger haben die Möglichkeit genutzt, sich bei der Online-Befragung zum Strategie-Programm Velbert 2020 zu äußern.

Eine bessere ÖPNV-Verbindung zwischen den Stadtteilen und ein Schnellbus nach Düsseldorf gehörten zu den Anregungen im Bereich „Mobilität“.  Archiv
Eine bessere ÖPNV-Verbindung zwischen den Stadtteilen und ein Schnellbus nach Düsseldorf gehörten zu den Anregungen im Bereich „Mobilität“. Archiv

Eine bessere ÖPNV-Verbindung zwischen den Stadtteilen und ein Schnellbus nach Düsseldorf gehörten zu den Anregungen im Bereich „Mobilität“. Archiv

Simone Bahrmann

Eine bessere ÖPNV-Verbindung zwischen den Stadtteilen und ein Schnellbus nach Düsseldorf gehörten zu den Anregungen im Bereich „Mobilität“. Archiv

Velbert. Wie soll sich Velbert weiterentwickeln? Welche Maßnahmen sind wichtig und richtig, damit die Stadt im Jahr 2020 in Feldern wie Wirtschaft und Arbeit, Mobilität oder Sicherheit und Ordnung gut dasteht? Und was sollte getan werden, damit sich Senioren ebenso wie Familien und Kinder auch in Zukunft in Velbert wohlfühlen?

Darum geht es beim Strategischen Zielprogramm, das derzeit überarbeitet wird. Nach einer Ideenwerkstatt im Dezember hat die Stadt vier Wochen lang die bislang von Politik, Verwaltung und Bürgern erarbeiteten Vorschläge im Internet zur Diskussion gestellt. Online konnten die Maßnahmen bewertet und eigene Ideen geäußert werden.

Teilnehmer waren im Durchschnitt 45,2 Jahre alt

Insgesamt 251 Velberter haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Das Durschnittsalter der Teilnehmer lag bei 45,2 Jahren. In zwei Teilen wurden Bewertungen und Hinweise abgegeben. „Aus den Zahlen wird deutlich, dass Leute differenziert vorgegangen sind, manchmal nur Teile ausgefüllt haben, die sie wohl besonders interessierten und mit Bedacht die vorgeschlagenen Maßnahmen bewertet haben“, sagt Jürgen Wosimski vom Fachbereich Zentrale Dienste im Rathaus, der die Online-Befragung betreute.

Die bislang erarbeiteten Maßnahmen bekamen gute Noten

Zu den am meisten „bearbeiteten“ Themenfeldern gehörten Sicherheit und Ordnung (84 Teilnehmer), Sport, Freizeit und Erholung (82), Wirtschaft und Arbeit (75), Mobilität (71) und Kinder, Jugendliche und Familien (70).

Die Bewertungsskala ging von 1 „absolut notwendige Maßnahme“ bis 6 „unnötig“. „Ich war erstaunt, wie gut im Durchschnitt die Noten waren“, sagt Wosimski. Und: „Es ist erkennbar, dass diejenigen, die gute Noten vergeben haben, auch eigene Maßnahmen vorgeschlagen haben.“

Beispiel Mobilität: Von den 71 Teilnehmern wurden 51 eigene Hinweise angefügt. Gewünscht wurden beispielsweise der Lückenschluss/Ausbau der A 44, die bessere ÖPNV-Verbindung zwischen den Stadtteilen oder ein Schnellbus nach Düsseldorf. Im Themenkomplex Stadtbildpflege taucht in Anmerkungen auch immer wieder die Sauberkeit auf. Eher skeptisch aufgenommen wird hingegen der Vorschlag im Bereich Sport/Freizeit, Sportvereine zu Fusionen zu ermuntern.

Jürgen Wosimski wird die aufbereitete Datenflut jetzt an die Fachbereiche im Rathaus weitergeben. „Dann muss man sich im Einzelnen anschauen, wo schlechte Bewertungen herkommen und was das inhaltlich heißt. Außerdem gilt es zu sortieren, was Tipps sind oder was konkrete Maßnahmen sein könnten.“ Letztere werden als Vorschläge an die Fachausschüsse zur weiteren Beratung gehen. Das neue Zielprogramm soll dann im Frühsommer verabschiedet werden.

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