Monheim. Die Stadt Monheim hat im Frühjahr 2016 eine Kita in Modulbauweise angemietet, weil Baumberg mit Kita-Plätzen akut unterversorgt war. Diese speziell angefertigten Container wurden an der Linzer/Bregenzer Straße aufgestellt. Nun schlägt die Verwaltung vor, die ursprünglich bis Ende 2018 angemieteten Container zu kaufen – für einen Betrag von etwa 295 000 Euro.

Der Vermieter würde der Stadt 84 Prozent der geleisteten Mietzahlung anrechnen – wenn sie vor Ablauf des Jahres kauft. Die Stadt empfiehlt den Kauf, obwohl eine Anmietung 40 000 Euro günstiger wäre, wenn die Mietzeit bis 2020 dauerte. Würde die Miete bis ins Jahr 2021 verlängert, wäre der Kauf günstiger. Zudem könnte man die Container selbst verkaufen, wenn sie nicht mehr benötigt werden, argumentiert die Stadt. Das Gros des Betrags, 250 000 Euro, soll aus der eingesparten Kreisumlage finanziert werden.

Derzeit beherbergt die Container-Kita die Kinder, die in die Kita an der Bregenzer Straße umziehen werden, sobald diese fertiggestellt ist. Als weiteren Kita-Standort hatte die Stadt den Kirberger Hof unterhalb des Kirchhügels St. Dionysius erkoren. Eine Machbarkeitsstudie soll prüfen, ob dies auf dem denkmalgeschützten Hof möglich ist. Diese Studie wird aber voraussichtlich erst im Sommer 2018 fertig. Anderenfalls müsste ein Ausweichstandort gesucht werden. So lange müssten die Container als Behelfskita erhalten bleiben.

Der Jugendhilfsausschuss soll am kommenden Mittwoch darüber befinden. elm

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