Mehrere hundert Besucher kamen zur Eröffnung der Saison auf der Wasserski-Anlage in Langenfeld-Berghausen.

Langenfeld
Jetzt darf er wieder aufs Wasser: Linus Deptaist auf seinem Wakeboard ist bereit für den Start.

Jetzt darf er wieder aufs Wasser: Linus Deptaist auf seinem Wakeboard ist bereit für den Start.

Ralph Matzerath

Jetzt darf er wieder aufs Wasser: Linus Deptaist auf seinem Wakeboard ist bereit für den Start.

Für Linus Depta gibt es kaum etwas Schöneres, als sich über das kühle Nass ziehen zu lassen. Der 17-Jährige hat in den vergangenen Wochen dem Saisonstart auf der Wasserski-Anlage in Berghausen entgegen gefiebert. Seit vier Jahren ist er regelmäßig mit seinem Wakeboard auf dem Wasser unterwegs, im letzten Sommer, erzählt der Langenfelder, nahezu täglich. „Es gibt immer neue Tricks, die man üben kann, und man kann hier wunderbar mit Freunden abhängen.“

Während sich an den vier Bahnen auf den drei Seen nichts geändert hat, hat die Gastronomie in den vergangenen Monaten ein neues Gesicht erhalten. Mehr als eine Million Euro hat die Familie Sühs investiert, um den Gästen noch mehr Komfort und leckere Speisen bieten zu können. „Im Grunde haben wir das Haus komplett saniert und neu gestaltet“, sagt Florian Sühs. „Decken, Böden, Interieur, Küche und Kühlräume sind neu.“ Inzwischen betreibe die Familie das „Seehaus“ auch wieder in Eigenregie – erstmals seit Mitte der 1970er Jahre.

Neoprenanzüge und Boards aus dem Shop sind gefragt

Noch ist die Gastronomie allerdings in einer Erprobungsphase. Mehr als 20 neue Mitarbeiter wurden eingestellt, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Für Wassersportaffine ist das allerdings nur Beiwerk. Sie interessieren sich vor allem für den Shop, in dem sie Boards oder Neoprenanzüge erhalten können. Obwohl die Temperaturen am Samstag im einstelligen Bereich verharren, ist zumindest auf Bahn vier einiges los – was indes auch an technischen Problemen auf Bahn eins am Eröffnungstag liegt. „Das ist natürlich ziemlich schlechtes Timing“, bemerkt Florian Sühs, „aber das kriegen wir in den nächsten Tagen noch hin.“

Linus Depta hat jedenfalls Spaß in dem knapp fünf Grad kalten Wasser. Immer wieder lässt er sich von der Mechanik mit 30 Stundenkilometern über das Wasser und die darin aufgebauten Rampen ziehen. Auch Tim Krüll (19) freut sich, dass er endlich wieder auf sein Wakeboard steigen kann. Nebenbei gibt er in der warmen Jahreszeit auch Kurse für Anfänger „Es sieht schwerer aus als es ist. Im Sommer ist es einfach nur traumhaft auf der Anlage.“

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