Zahl der Hilfesuchenden hat sich verdreifacht.

Langenfeld. Das Konzept der Verwaltung zum Umgang mit der steigenden Zahl der Flüchtlinge hat nicht kritiklos den Sozialausschuss passiert, auch wenn es mit CDU-Mehrheit beschlossen wurde.

Dass sich auch die Mitglieder des Integrationsrates und die anderen Ratsparteien Gedanken gemacht haben, zeigte sich in dem auf Initiative des Integrationsrates vorgelegten Antrag, der die Vorstellung des „Leverkusener Modells“ zur Unterbringung von Asylbewerbern in angemieteten Wohnungen forderte, beschreibt der Ausschussvorsitzende der SPD, Kurt Jaegeler.

Die mit diesem Konzept in Aussicht gestellten Möglichkeiten zur Kostensenkung wurden, ohne sie genau gesehen oder gehört zu haben, von vorn herein als unmöglich bezeichnet,“ so der sozialpolitische Sprecher der SPD Langenfeld, Mark Schimmelpfennig.

CDU ist für Konzept der Verwaltung

Die CDU hingegen begrüßt das Konzept der Verwaltung. Vor dem Hintergrund, dass sich die Zahl der aufzunehmenden Flüchtlinge im Vergleich zu 2011 verdreifachen wird, mache er Bau einer neuen, festen Unterkunft am Winkelsweg mit etwa 35 Räumen für etwa 1,5 Millionen Euro Sinn.

Trotz der enormen Mehrbelastung für den Langenfelder Haushalt, kann man sich – so der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Rolf Kamp – angesichts der Not der Flüchtlinge nicht aus der Verantwortung ziehen. So habe die CDU-Mehrheit dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt. og

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