Elf Grundschulen werden professionell unterstützt.

Langenfeld. Die elf Grundschulen der Stadt sollen bei Problemen auch weiterhin durch Sozialarbeiter unterstützt werden. So wollen es der Schul- und Jugendhilfeausschuss. Letzterer hat am Mittwochabend die Mittel bewilligt für ein Konzept, das der zuständige Fachbereichsleiter Ulrich Moenen den Politiker vorgestellt hat.

Danach soll im Projekt „Schnittpunkt“ künftig eine Vollzeitstelle für die Sozialarbeit an Langenfelder Grundschulen eingerichtet werden. Keine neue Stelle, wie Moenen betonte, sondern eine Umverteilung von Aufgaben. Zusätzlich will der Deutsche Kinderschutzbund Langenfeld die Grundschulen immer dann unterstützen, wenn geklärt werden muss, ob in einer ganz konkreten Situation das Kindeswohl in Gefahr ist.

Ende der Bezuschussung

Zwei Jahre lang hatte Langenfeld Bundesmittel für die Schulsozialarbeit bekommen. Davon wurden drei Sozialarbeiter bezahlt; zwei von ihnen kümmerten sich um den Grundschulbereich. Mit dem Ende der Bundeszuschüsse im Dezember 2013 endete auch die Schulsozialarbeit. Wogegen sich die Grundschulen gemeinschaftlich wehrten. Verbunden ist sie mit einer ganz konkreten Aufgabenverteilung. So sollen alle Fragen im Zusammenhang mit der Inklusion nicht durch die städtisch bezahlten Sozialarbeiter, sondern aus Landesmitteln finanziert werden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer