Ein Fest für die ganze Familie mit täglich bis zu 800 Besuchern. Heute ist der letzte Kirmes-Tag.

Isabelle Lemaitre (1) hat es sich auf einem Karussell-Pferd gemütlich gemacht und genießt die Fahrt.
Isabelle Lemaitre (1) hat es sich auf einem Karussell-Pferd gemütlich gemacht und genießt die Fahrt.

Isabelle Lemaitre (1) hat es sich auf einem Karussell-Pferd gemütlich gemacht und genießt die Fahrt.

Anna Schwartz

Isabelle Lemaitre (1) hat es sich auf einem Karussell-Pferd gemütlich gemacht und genießt die Fahrt.

Langenfeld.  Als am Samstag Brudermeister Alois Theisen die Kirmes am Reusrather Platz offiziell eröffnete, hatten zwei Highlights der größten Schützenkirmes in Langenfeld bereits stattgefunden: Das Fußballspiel am Mittwoch, eine traditionelle Begegnung, bei dem die Alt- gegen die Jungschützen antreten, und die Jugend-Disco „Summer Dance Night“ am Freitag im Festzelt.

„Mein Sohn spart schon seit Monaten all sein Geld für die Kirmes.“

Birgit Lehnaerts-Eich, Besucherin

„In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal eine offizielle Eröffnung“, erklärt Benno Schollmeyer, Pressesprecher der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Reusrath. Brudermeister Alois Theisen würdigte in seiner Eröffnungsrede vor allem die Tatsache, dass die Reusrather Schützen als einzige in Langenfeld ihr Fest mit „einer funktionierenden Kirmes“ feiern und wünschte allen „viel Spaß“.

Johannes Brüls, der alle Aktivitäten rund um das Festzelt koordiniert, hält das Schützenfest für eine „gute Tradition“. Er freut sich, dass Kirmes und Schützenfest in Reusrath erfolgreich sind und er weiß auch warum: „Wir spannen hier den Bogen zwischen Brauchtum und modernem Event“.

Schausteller: „Hier gibt es einen Wohlfühleffekt“

Auch Richard Müller, Generalschausteller und Betreiber des Autoscooters, kommt gern nach Reusrath: „Es ist eine Familienkirmes für alle Bürger rund um das Schützenfest – hier gibt es einen Wohlfühleffekt, und es ist für jeden Besucher etwas dabei.“

Das Ereignis wird offenbar von den Bürgern gut angenommen: 500 bis 800 Besucher werden täglich auf dem Kirmesplatz erwartet und im allgemeinen verläuft das Fest ohne Zwischenfälle. „Es gibt keine Rangeleien auf der Straße und es liegen auch keine zerbrochenen Flaschen herum“, sagt Brüls.

Die Jungschützen helfen stundenweise im Festzelt mit und tragen so zum Gelingen der Veranstaltung bei. Und auch die Bürger schätzen ihr Fest als Gelegenheit für Begegnungen. „Mein Sohn spart schon seit Monaten all sein Geld für die Kirmes“, verrät Birgit Lehnaerts-Eich. „Es ist wichtig für die Kinder, dass solche Traditionen gepflegt werden, und für die Erwachsenen ist es ein Treffpunkt“, sagt auch Kirmes-Besucherin Susanne Venten.

Natürlich stehen nach der offiziellen Eröffnung noch weitere Höhepunkte auf dem Plan. Neben zahlreichen Tanz- und Musikveranstaltungen auf dem Reusrather Platz und dem Empfang der befreundeten Bruderschaften, ermittelt die St. Sebastianus Schützenbruderschaft auch ihren neuen Jungprinzen sowie den Schützenkönig.

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