Der Rathausparkplatz beschert immer wieder Anfragen – nun auch von der SPD.

Sollte auf dem Rathausplatz gebaut werden, dann stellt sich die Frage, wohin die Stellplätze umziehen könnten.
Sollte auf dem Rathausplatz gebaut werden, dann stellt sich die Frage, wohin die Stellplätze umziehen könnten.

Sollte auf dem Rathausplatz gebaut werden, dann stellt sich die Frage, wohin die Stellplätze umziehen könnten.

Anna Schwartz

Sollte auf dem Rathausplatz gebaut werden, dann stellt sich die Frage, wohin die Stellplätze umziehen könnten.

Langenfeld. Nur ein Gefühl oder mehr? Jedenfalls will die SPD-Fraktion im Ausschuss für Planung und Umwelt nächste Woche Donnerstag eine ganze Menge von Fragen von der Verwaltung beantwortet haben. Dabei geht es um den Rathausparkplatz an der Turnerstraße. Denn die Genossen fragen sich: Wird hinter verschlossenen Türen längst eine Bebauung geplant?

Jedenfalls sind die 4000 Quadratmeter städtische Fläche ein Filetstück. „Sind der Verwaltung ernsthafte Interessentenanfragen bezüglich einer Bebauung des Rathausparkplatzes bekannt? Falls ja, durch wen und wie sind diese zu bewerten? Wie gestaltet sich das zeitliche Vorgehen in Bezug auf eine politische Gestaltung und eine Vergabe des Vorhabens?“ Das sind drei der Fragen, die Ulrich Beul, Fachbereichsleiter Stadtplanung, beantworten soll.

„Es gibt immer wieder mal Anfragen von Investoren.“
Ulrich Beul, Stadtplaner

„Das werde ich auch. Aber erst im Ausschuss. Jetzt sage ich dazu nichts“, gibt sich Beul auf WZ-Anfrage zurückhaltend. Immerhin lässt er sich entlocken: „Es gibt immer wieder mal Anfragen von Investoren. Denn es ist bekannt, dass es seit Jahren einen gültigen Bebauungsplan gibt.“ Für Beul ist klar, dass dort nur Einzelhandel infrage kommt. Doch es gebe definitiv nichts Spruchreifes.

Bürgermeister Frank Schneider wundert sich über den Fragenkatalog der SPD. „Ich bin weiß Gott zurzeit auf anderen Baustellen unterwegs. Der Rathausparkplatz hat für mich keine Priorität. Und es gibt derzeit nichts Neues zu berichten. Viel wichtiger ist es mir, erst einmal aktuelle Leerstände zu bekämpfen“, sagt er.

Bürgermeister: Bäckerei Schüren füllt Leerstand bei Sass am Markt

Und da kann er auch einen ersten Erfolg verkünden: „Der Leerstand, den das geschlossene Restaurant bei Sass am Markt hinterlassen hat, wird bald beseitigt sein. Die Bäckereikette Schüren wird noch vor Weihnachten einziehen. Später wird noch weiter ausgebaut zum Café.“

Für Stadtplaner Ulrich Beul und Bürgermeister Frank Schneider ist klar: Wird der Rathausparkplatz bebaut, dann muss ein großer Textiler her. Dabei berufen sie sich auf das Einzelhandelskonzept, dass 2010 erstellt worden ist. Demnach fehlt eine solche Ergänzung noch in der Stadtmitte.

Doch zurück zum Rathausparkplatz: Wohin mit den gut 90 Stellplätzen, wenn doch gebaut wird? „Na, da gibt es zwei Möglichkeiten: Nach oben oder nach unten“, sagt Beul. Im Klartext: Entweder gibt es eine Tiefgarage oder ein Parkdeck.

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