Die Autobahn-Anschlussstelle Immigrath ist am kommenden Sonntag in Fahrtrichtung Monheim gesperrt. Grund dafür ist der schlechte Zustand der Fahrbahn. Die komplette Sanierung der Autobahn beginnt jedoch erst Anfang 2016 und soll etwa ein halbes Jahr dauern.

Die Autobahn-Anschlussstelle Immigrath ist am kommenden Sonntag in Fahrtrichtung Monheim gesperrt. Grund dafür ist der schlechte Zustand der Fahrbahn. Die komplette Sanierung der Autobahn beginnt jedoch erst Anfang 2016 und soll etwa ein halbes Jahr dauern.
Am Sonntag ist die Auffahrt Immigrath zur A 542 in Richtung Monheim für zwölf Stunden gesperrt. Ab Januar ist die Auffahrt dann sogar für voraussichtlich sechs Monate nicht zu benutzen.

Am Sonntag ist die Auffahrt Immigrath zur A 542 in Richtung Monheim für zwölf Stunden gesperrt. Ab Januar ist die Auffahrt dann sogar für voraussichtlich sechs Monate nicht zu benutzen.

Ralph Matzerath

Am Sonntag ist die Auffahrt Immigrath zur A 542 in Richtung Monheim für zwölf Stunden gesperrt. Ab Januar ist die Auffahrt dann sogar für voraussichtlich sechs Monate nicht zu benutzen.

Langenfeld. Zwölf Stunden lang werden die Autofahrer am kommenden Sonntag von der Bergischen Landstraße in Immigrath nicht auf die A 542 in Richtung Monheim fahren können. So wie ab voraussichtlich Anfang Januar, nur dass es dann nicht um einen Tag gehen wird, sondern um mindestens ein halbes Jahr. „Die Maßnahme am Sonntag hat mit der bevorstehenden Grunderneuerung der Autobahn nichts zu tun“, sagt Timo Stoppacher von Straßen NRW. Dennoch: Einen klitzekleinen Vorgeschmack auf den monatelangen Zustand 2016 dürfte die Allerheiligen-Sperrung 2015 schon bieten.

Straßen NRW rechnet mit wenigen betroffenen Verkehrsteilnehmern

„Am 1. November stehen Reparaturarbeiten in der Anschlussstelle in Richtung Monheim an“, sagt der Landesbetrieb-Sprecher. Deshalb ist die Auffahrt von 7 bis 19 Uhr gesperrt. Hätte man das nicht in einem Aufwasch mit der Grundsanierung ab Januar erledigen können? Nein, sagt Timo Stoppacher. Der schlechte Zustand der Fahrbahn verlange eine zügige Reparatur. An einem Sonntag und noch dazu stillen Feiertag dürften recht wenige Verkehrsteilnehmer von der Sperrung der Auffahrt betroffen sein.

Eine Umleitung über die Anschlussstelle Solingen ist mit Rotem Punkt ausgeschildert. Die Abfahrt aus Richtung Monheim sowie Auf- und Abfahrt in Richtung Autobahn-Dreieck Langenfeld/Solingen seien uneingeschränkt möglich, sagt Timo Stoppacher.

Für die Kompletterneuerung der nur viereinhalb Kilometer langen Autobahn, die die A 3 mit der A 59 verbindet, sollen erste Vorarbeiten im Laufe des Dezembers beginnen. Diese werden den Verkehr laut Projektleiterin Lidija Jurisic aber „kaum einschränken“ – ein Wunsch der Stadt Langenfeld mit Blick aufs Weihnachtsgeschäft.

„Beim Projekt A 542 wird ja nicht nur einfach asphaltiert, hier entsteht vielmehr eine komplett neue Autobahn.“

Timo Stoppacher, Sprecher von Straßen NRW

Ab Januar geht’s dann richtig zur Sache. Nach dem Zeitplan von Straßen NRW werden zunächst für sechs Monate die Fahrspuren in Richtung Monheim gesperrt und saniert, ab Mitte 2016 geht es dann auf der Südseite in Richtung Langenfeld/Solingen/A 3 weiter. Für diesen Bauabschnitt (mit Sperrung in Richtung A 3) sind acht Monate vorgesehen, so dass die A 542 laut Plan im Frühjahr 2017 komplett erneuert sein wird. „Dass der zweite Abschnitt zwei Monate länger dauert als der erste, liegt an der Einbeziehung des Mittelstreifens mit den Entwässerungs- und Kanalsystemen in diese Bauphase“, erklärt Stoppacher.

Verzögerungen durch möglichen Frost sind nicht auszuschließen

Baubeginn im mitunter frostigen Januar? Ist da der Zeitplan nicht schon Makulatur, noch ehe die ersten Baustellen-Schilder aufgestellt sind? Der Landesbetrieb-Sprecher verneint – trotz einschlägiger Erfahrungen mit Never-ending-Bau-Storys wie 2010/11 an der Berghausener B 8 oder 2013/15 an der Hardt. „Beim Projekt A 542 wird ja nicht nur einfach asphaltiert, hier entsteht vielmehr eine komplett neue Autobahn. So werden zunächst Abbrucharbeiten nötig sein, zum Beispiel an den Brücken, die ebenfalls erneuert werden“, sagt Stoppacher. Verzögerungen aufgrund eines unerwartet langen Winters schließt er gleichwohl nicht aus. Die veranschlagten Kosten betragen 29 Millionen Euro.

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