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Kinder erobern die Eisbahn vor dem Rathaus.

Kinder erobern die Eisbahn vor dem Rathaus.

Matzerath

Kinder erobern die Eisbahn vor dem Rathaus.

Monheim. Wenn der Dauerbrenner „Last Christmas“ von George Michael unterem Sternenhimmel erklingt, dann ist der nächste Weihnachtmarkt nicht fern. Allerdings ist es kein Weihnachtsmarkt, der gestern am Monheimer Rathaus eröffnet wurde. Sondern ein vorweihnachtliches Event unter dem Titel „Sternenzauber“.

„Ist schon eine dolle Sache, wenn sich die Stadt das leisten kann.“

Lisa Baur, Senioren Union

Der einmalige Mittelpunkt ist die Eislaufbahn, die um 16 Uhr eröffnet, schon wenige Minuten später rappelvoll war – mit all den kleinen und mittelgroßen Leuten, für die sie ja auch gedacht ist.

Aufs Eis lockte die Kinder ein imposanter Schneemann auf Stelzen. Liz und Paula, gerade mal zehn Jahre alt, konnten es gar nicht abwarten, sich die Schlittschuhe unter die Füße zu schnallen und sich ins bunte und fröhliche Gewimmel zu stürzen.

Immerhin sorgte zum Auftakt DJ Micha Deutz vom Monheimer Veranstaltungsservice für den passenden Sound, eine Mischung aus Weihnachts-Evergreens und aktuellen Charts. Aufs Eis wollte Micha übrigens nicht. „Wir haben beim Aufbau der Anlage schon genug geschlittert“, gestand er. Nebenan sorgte im gemütlichen Holzhüttchen Karl-Heinz Göbel, Vorsitzender der Sportgemeinschaft (SG) Monheim, mit seinem Enkelsohn Lennard Senft für den reibungslosen Verleih von Schlittschuhen in allen Größen. Mit rund 40 Leuten ist die SG Monheim in den nächsten sechs Wochen während des Betriebs der Eisbahn im Einsatz.

Die fröhlichen Damen von der Seniorenunion wollten auch nicht aufs Eis, wenngleich sie mit dem Glühwein in der Hand in Kindheitserinnerungen schwelgten. „Lust hätte ich schon“, gestand Barbara Hartmann, „aber ich bleibe lieber hier stehen und schaue zu.“ „Ist schon eine dolle Sache, wenn sich die Stadt so was leisten kann“, sagte auch Lisa Baur. Und meinte damit das kostenlose Laufvergnügen für alle. Nur für die Schlittschuhe müssen die Nutzer zwei Euro bezahlt werden.

Den Spaß seiner Bürger auf der gefrorenen Fläche lässt die Stadt sich 70 000 Euro kosten. Morgens können Schüler die Eisbahn nutzen, nachmittags ist sie für alle offen.

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