Die Stadt hat einen Wettbewerb gestartet, um der Gans einen Namen zu geben. Einsendeschluss ist der 12. August.

Kurz vor den großen Ferien wurde sie eröffnet: die MonChronik, Monheims dezentrales Heimatmuseum. Auf völlig neuen Wegen kann man seither auf den geschichtlichen Spuren einer eigentlich noch faszinierend jungen Stadt mit uralten Wurzeln wandeln. Neben den stählernen Gänseliesel-Shapes mit ihren informativen Kurzangaben und dem schon deutlich umfangreicheren Internetauftritt bildet vor allem die MonChronik-App eines der Glanzlichter. Hierüber kann man auch per Smartphone den schon heute mehr als 200 blauen Fußspuren im Monheimer Stadtgebiet folgen, und sich von einer sympathisch daherkommenden Gans zu den einzelnen MonChronik-Standorten führen lassen.

Nur eines weiß die Stadt als Schöpferin dieses blaufüßigen Guides heute noch nicht: Wie soll die Gans eigentlich heißen? Hier ist die Kreativität der Monheimer Bürger und ihrer Gäste gefragt. „Nehmen Sie an unserem Wettbewerb zur Namensfindung teil“, lädt Tourismus-Managerin Maximiliane Richtzenhain ein.

Als Anreiz winken den kreativen Köpfen kleine Preise

Dabei gebe es natürlich auch ein paar schöne Preise zu gewinnen: ein Frühstücksbrunch für Zwei auf dem MonBerg, eine Gruppenführung durch das Römische Museum Haus Bürgel und ein zweistündiges Solo-Vergnügen auf der Berghausener Wasserskianlage. Die Namensvorschläge können einfach schriftlich per E-Mail (siehe unten) eingeschickt werden, dabei eigenen Namen und eine Telefonnummer nicht vergessen. Einsendeschluss ist der 12. August.

Sieben MonChronik-Standorte gibt es zum Start. Nicht alle sind aber schon heute komplett ausgebaut. Vor allem im Schelmenturm und im Torbogen des Spielmanns, wo nächstes Jahr ein Karnevalsmuseum öffnen soll, warten noch zahlreiche positive Überraschungen.

Am Baumberger Rheinufer wird es in Zukunft einen als Museumsschiff aufgeständerten und begehbar gemachten Aalschokker geben. Gänseliesel-Shapes stehen auch heute schon vor dem Ulla-Hahn-Haus, im Marienburgpark, vor der Marienkapelle und dem Deusser-Haus. Wer mehr über die MonChronik wissen will: Im Monheimer Rathaus und an den beiden Touristen-Informationen im Stadtgebiet liegen reichlich frisch gedruckte Flyer aus.

monchronik@monheim.de Illustration: Stadt Monheim

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