Berliner Wirtschaftspolitik ist Thema in Langenfeld.

Langenfeld
Carsten Linnemann, Michaela Nol und Hans-Dieter Clauser beim MIT-Treffen.

Carsten Linnemann, Michaela Nol und Hans-Dieter Clauser beim MIT-Treffen.

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Carsten Linnemann, Michaela Nol und Hans-Dieter Clauser beim MIT-Treffen.

Langenfeld. Der CDU-nahe Mittelstand aus dem Kreis Mettmann ist nicht gut auf die Wirtschaftspolitik der Großen Koalition in Berlin zu sprechen. Dies wurde bei der Kreisversammlung der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) in Langenfeld deutlich.

Immer mehr Gesetze – vom Mindestlohn über das Tariftreuegesetz bis hin zur Einführung von Pflegezeiten – machten gerade den kleineren Unternehmen das Leben schwer, hieß es bei dem Treffen. Adressat war der MIT-Bundesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Carsten Linnemann, der bei der Versammlung anwesend war. Linnemann hielt dem mittelstandsfreundliche Kontrapunkte entgegen, die die Union in der Koalition habe durchsetzen können. So verbessere die „Flexi-Rente“ die Beschäftigung nach dem Renteneintrittsalter. Als nächstes wichtiges Projekt stehe „Wirtschaft 4.0“, die Digitalisierung des Wirtschaftslebens an.

Lob gab es für die Wirtschaftsförderung vor Ort

Die kleineren Unternehmen müssten sich diesen Entwicklungen mit ihrer natürlichen Flexibilität anpassen.

Gastgeber der MIT-Versammlung war die Firma Ages, die als Dienstleister bei Straßenmautabrechnungen tätig ist. Geschäftsführer Rolf Herzog lobte die städtische Wirtschaftsförderung: „Acht Monate vom Bauantrag bis zum Einzug – das hätte in Düsseldorf nicht funktioniert!“ Auch für den Langenfelder MIT-Vorsitzenden Hans-Dieter Clauser hatte Herzog Lob parat: Die Zusammenführung von Jugend und Wirtschaft bei der von Clauser organisierten Berufsorientierungsbörse sei ein hervorragendes Modell. gut

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