Am 15. März wird das 100-Jährige der gleichnamigen Schule gefeiert. Am 31. Oktober vor 100 Jahren fiel er im Krieg.

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Anna Schwartz

Langenfeld. Zu Lebzeiten war er nicht unumstritten: Felix Metzmacher (Büste: Archiv). Als junger Bürgermeister mit Visionen und einem Herz für Ärmere stieß er zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei den Mächtigen in der Gemeinde Richrath-Reusrath an. Und vielleicht würde sich Metzmacher nun wundern, was rund um seinen Namen in diesen Tagen alles vorbereitet wird, um ihn – und vor allem sein Wirken zu feiern.

Lydton-Video-Club präsentiert Uraufführung eines Films

Doch so wie Metzmacher Höhen und Tiefen in Langenfeld erlebte, so zweischneidig ist auch dieses Jahr in seinem Namen. Feier und Trauer liegen nah beieinander.

Da ist einmal der Samstag, 15. März, an dem der Metzmachertag gefeiert werden soll. Vor 100 Jahren wurde die Schule von ihm eröffnet. Daran wird erinnert. Und die aktuell verbliebenen fünf Jahrgänge, die im Gebäude der benachbarten Realschule unterrichtet werden, sollen im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stehen.

Außerdem präsentiert der Lydton-Video-Club den Film „Die Schule mit dem Türmchen“. Es ist eine Dokumentation über die Metzmacherschule, die beim Fest ihre Uraufführung haben wird. Von Mitte 2013 bis vor einigen Tagen wurde gedreht. Feten von Abschlussklassen sind ebenso zu sehen wie der Abriss der Schule. „39 Drehtage kamen zusammen“, erläutert Siegwald Koletzki vom Video-Club. Nach der Uraufführung ist die DVD für zehn Euro zu kaufen.

Am 31. Oktober ist schließlich noch ein Jahrestag: Vor 100 Jahren fiel Metzmacher im Ersten Weltkrieg.

Mit 31 Jahren wurde Felix Metzmacher Bürgermeister der Gemeinde Richrath-Reusrath. Er meldete sich freiwillig zum Ersten Weltkrieg und fiel noch 1914.

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