Morgen steigt ein Benefizkonzert von Henkel im Bürgerhaus Baumberg.

„Jens and Friends“ rocken morgen beim Benefizkonzert.
„Jens and Friends“ rocken morgen beim Benefizkonzert.

„Jens and Friends“ rocken morgen beim Benefizkonzert.

Henkel

„Jens and Friends“ rocken morgen beim Benefizkonzert.

Monheim/Langenfeld. Der stete Zustrom von Asylbewerbern nach Deutschland ruft auch Unternehmen und Kollegien auf den Plan, um den meist mittellosen Menschen zu helfen. Drei Beispiele aus den Städten Monheim und Langenfeld.

Beispiel Henkel

Unter dem Motto „Music unites people“ geben Mitarbeiter des Düsseldorfer Weltunternehmens morgen ein Benefizkonzert im Bürgerhaus Baumberg. Die Einnahmen gehen an ein Flüchtlingsprojekt, das die Besucher am Abend aus drei Projekten auswählen können. Neben dem Vorverkauf im Bürgerhaus können Karten zum Preis von zehn Euro auch an der Abendkasse erworben werden. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr.

Regina Neumann-Busies, Leiterin der Sozialen Dienste bei Henkel, hat das Konzert ins Leben gerufen: „Mit Musik erreicht man viele Menschen. Unsere Kollegen waren von Anfang an begeistert, mit ihren Bands für einen guten Zweck aufzutreten.“ Das Publikum darf sich auf abwechslungsreiche Livemusik freuen – mit der Rock-Pop-Coverband „Reentry“, der Oldies-Akustikband „Jens And Friends“ und „Jump Blues Syndicate“, die einen Mix aus Rhythm’n’Blues, Soul, Swing und Mambo spielen.

Beispiel Autohaus Gierten

Der Opel-Händler mit Filialen in Langenfeld und Hilden bildet seit Sommer zwei syrische Brüder als Kfz-Mechatroniker aus. Yazan und Mohammad Nour Hamo Leila flohen vor fast drei Jahren aus ihrer Heimatstadt bei Damaskus. In dem kriegszerrütteten Land studierte Yazan (26) Design, Mohammad (22) ein IT-Fach. „Wir sind sehr froh, dass wir hier lernen dürfen. Und Deutschland hat uns sehr gut aufgenommen“, sagte der Ältere zu Beginn ihrer Ausbildung bei Gierten. Mit den beiden Brüdern in Kontakt gekommen war Autohaus-Geschäftsführer Michael Esser mit Hilfe der Arbeitsagentur, dem Beratungscentrum Monheim und dem SPD-Landtagsabgeordneten Jens Geyer. Kreishandwerksmeister Thomas Grünendahl lobte den Integrationsschritt: „Es ist nicht wichtig, wo jemand herkommt, sondern, wo er hin will.“

Beispiel Edeka Hövener

Der Supermarkt im Monheimer Tor unterstützt wie mehrere weitere Einzelhändler die Sammelaktion der Bürgergruppe „Monheim hilft mit Herz“. In den Geschäften sind Sammelboxen aufgestellt, die Spendenbereite mit Sachspenden für Flüchtlinge in Monheim füllen können, vom Hygiene-Artikel bis zum Spielzeug. Laut Gruppenmitglied Peter Kreuer werden die Spenden zu Erstausstattungspaketen zusammengestellt, die Neuankömmlingen überreicht werden.

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