Realschüler können Reiten statt Schwimmen wählen.

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Nathalie (v.o.), Gioia und Sophia mit Lehrerin Monika Dowe. Dirk Thomé

Nathalie (v.o.), Gioia und Sophia mit Lehrerin Monika Dowe. Dirk Thomé

Thome, D. (dth)

Nathalie (v.o.), Gioia und Sophia mit Lehrerin Monika Dowe. Dirk Thomé

Langenfeld. „Bewegung mit und auf dem Pferd“ steht auf dem Stundenplan der Schüler der sechsten Klasse der Kopernikus-Realschule. Die Schüler haben die Wahl zwischen Schwimmen im Stadtbad und Voltigieren in der Halle der Landes-Reit-und Fahrschule Gut Langfort. Zehn Mädchen und zwei Jungs haben sich für ein Halbjahr Voltigieren entschieden.

Kooperation mit der Landes-Reit-und Fahrschule

„Wir bieten seit 2007 das Unterrichtsfach mit dem Pferd an“, sagt Lehrerin Monika Dowe, die die Gruppe zusammen mit Pferdewirtin Christina Block und Pferdewirtschaftsmeisterin Heike Eigen leitet. „Pferde sind meine Lieblingstiere“, sagt die elfjährige Gioia. Auch Sophia gefällt der Unterricht gut, obwohl sie vorher nichts mit Pferden zu tun hatte.

In zwölf Unterrichtseinheiten, davon vier Theoriestunden, lernen die Schüler viel über Pferde, Voltigieren und wie man den Stall ausmistet. „Die Kinder lernen hier was fürs Leben“, sagt Dowe. „Sie müssen Ängste überwinden, das schafft Selbstbewusstsein.“ Am Ende des Halbjahres führen die Schüler eine kleine Choreografie vor, die auch benotet wird.

Die Kopernikus-Realschule ist bisher die einzige Schule, die den Pferdesport in den Unterricht einbezogen hat. „Für viele Schulen ist die Anfahrt schwierig und schließlich auch die Bezahlung“, so Dowe. Denn Schule darf nichts kosten. Für den Unterricht der Kopernikus-Schule kommt der Lions-Club auf.

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