Schauplatzgeschäftsführer Georg Huff geht von baldiger Einigung mit dem Eigentümer aus.

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Vor allem der Eingangsbereich soll umgebaut und wesentlich offener gestaltet werden.

Vor allem der Eingangsbereich soll umgebaut und wesentlich offener gestaltet werden.

Anna Schwartz

Vor allem der Eingangsbereich soll umgebaut und wesentlich offener gestaltet werden.

Langenfeld. Man ist sich eigentlich so gut wie einig, aber nichts passiert – und das seit Monaten. Georg Huff muss in diesen Zeiten vor allem eines haben: Geduld. Denn eigentlich will der Geschäftsführer des Schauplatzes, Langenfelds städtischer Tochter in Sachen Kultur, das Rex Kino an der Hauptstraße umbauen. Das Konzept steht. Und trotzdem ist es eine Hängepartie.

Das Problem heißt nach wie vor Eigentümerwechsel. Nicht, dass der Neue nicht grundsätzlich will. Aber für ihn sind einige Sachen noch nicht so ganz klar. Es handelt sich um einen „klassischen Investor aus dem Immobilienbereich“, hatte Huff ihn mal beschrieben. Er hat viele Objekte in ganz NRW. Und da muss auch schon mal Geduld mitgebracht werden.

Kürzlich gab es wieder ein Treffen. Der Eigentümer ließ sich durch seinen Architekten vertreten. „Grundsätzlich ist die Perspektive auch positiv, letzte Einzelheiten sind noch zu klären. Aber ich bin sicher, dass bald der Durchbruch kommt“, beschreibt es Huff.

Für den Schauplatz-Geschäftsführer ist seit langem klar: Der Eingangsbereich muss umgestaltet werden, viel offener werden. Das Rex 3 mit seinen 30 Plätzen wird abgerissen. Im Hof ist ein Neubau mit doppelter Kapazität vorgesehen.

Nach wie vor sind auch neue Technik und Bestuhlung vorgesehen. Das Ganze wird laut Huff bis zu einer halben Million Euro kosten. Den größten Batzen müsse der Eigentümer stemmen – deshalb wohl auch das Zögern. Dabei kann der durch die Stellschraube Pacht viel wieder reinholen. Huff jedenfalls hofft, dass es endlich bald losgehen kann mit dem Umbau.

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