Die Langenfelder Bands „Still at the Basement“ und „One’s missing“ treten am 30. April auf der Wasserburg auf.

Langenfeld
... die Formation „One’s missing“.

... die Formation „One’s missing“.

„Still at the Basement“ spielen ebenso bei „Rock auf der Burg“ wie...

privat, Bild 1 von 2

... die Formation „One’s missing“.

Wer sich am 30. April abends der Wasserburg Haus Graven nähert, sollte sich auf laute Musik gefasst machen – sofern er nicht ohnehin ihretwegen dorthin geht. Beim Freiluft-Konzert „Rock in der Burg“ werden die beiden Langenfelder Bands „Still at the Basement“ und „One’s missing“ im Innenhof auftreten. „Wir wollen mit unserem Kulturprogramm in der Wasserburg allen Generationen etwas bieten“, sagt Organisator Burkhard Worm vom Förderverein Haus Graven. „Deshalb sollen zusätzlich zu Kunstausstellungen, klassischer Musik, Jazz, Lesungen oder Mittelaltermarkt auch gezielt an junge Leute gerichtete Veranstaltungen im Terminkalender stehen.“

Besondere Atmosphäre zwischen den alten Mauern

Beide Bands waren auch schon bei der Premiere von „Rock in der Burg“ im vergangenen Jahr dabei. „Das ist zwischen den alten Mauern schon eine besondere Atmosphäre und macht großen Spaß“, sagt One’s-missing-Keyboarder Stefan Hoppe. Die vor gut zehn Jahren mit Unterstützung der Langenfelder Musikschule gegründete Coverband trägt nach den Worten von Frontfrau Bianca Muzyczka „sowohl aktuelle Hits vor als auch Pop- und Rock-Klassiker“.

Überraschungen bei der Musikauswahl ausgeschlossen

Christopher Meybom, Sänger und Gitarrist von Still at the Basement, war nach eigenen Worten bei der Premiere „überrascht darüber, dass nicht nur ganz junges Publikum dorthin gekommen war“. Die vor fünf Jahren gegründete Band covert nicht nur Lieder anderer Gruppen, sondern spielt auch eigene Stücke – seit 2014 in verstärktem Maße Deutschrock mit sozialkritischen Themen. Meybom: „Man muss sich immer wieder neu erfinden.“ Da Tim Klebig in beiden Langenfelder Bands am Schlagzeug sitzt, seien Überschneidungen bei den gecoverten Songs ausgeschlossen.

Etwa 300 Zuschauer kamen vor einem Jahr zum ersten „Rock in der Burg“ am letzten Aprilabend, sagt Worm, der diesen Termin fest etablieren möchte. „Es wird aber kein ,Tanz in den Mai’ sein, denn bei uns darf nach 22 Uhr keine laute Musik mehr gespielt werden.“ Dass sich durchaus auch älteres Publikum von dem Pop- und Rock-Konzert angezogen fühlt, sei erfreulich.

„Wer mit dem Auto kommt, muss weiterhin am Segelfluggelände am Graf-von-Mirbach-Weg parken“, sagt Fördervereinsvorsitzender Lothar Marienhagen. Der vor fast zwei Jahren von Stadt und Kreis genehmigte Bau von 20 Parkplätzen ist immer noch nicht im Gange. Dem Vernehmen nach liegt das am Grundstückserwerb.

Bereits eine Woche vor dem Open-Air-Konzert wird am Donnerstag, 23. April, Musik in der Wasserburg erklingen – allerdings im geschlossenen Saal. Ab 19 Uhr gibt das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr ein Kammerkonzert. „Die 26 jungen Instrumentalisten haben ein vielfältiges Repertoire weit über Marschmusik hinaus drauf“, betont Lothar Marienhagen. Er kündigt ein Konzert mit sinfonischer Blasmusik verschiedener Epochen an, unter anderem Stücke von Johann Sebastian Bach, George Gershwin bis hin zu Freddie Mercury. „Der Reinerlös geht an unseren Förderverein.“ Der lasse das Geld in sein weiteres Programm einfließen.

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