Nach den schwankenden Temperaturen im April sind Café-Betreiber nun optimistischer.

Nach den schwankenden Temperaturen im April sind Café-Betreiber nun optimistischer.
Dino Engelhardt betreibt im Langforter Freizeitpark das Café am Park-See.

Dino Engelhardt betreibt im Langforter Freizeitpark das Café am Park-See.

Matzerath

Dino Engelhardt betreibt im Langforter Freizeitpark das Café am Park-See.

Langenfeld/Monheim. Zum Glück gibt es Heizstrahler. Die waren in den letzten Wochen vor dem „Café New York“ an der Langenfelder Hauptstraße öfter in Betrieb als in einem April üblich. „Sobald die Sonne zu sehen ist wollen die Menschen draußen sitzen, auch wenn es kalt ist“, sagt Geschäftsführerin Anja Häuer. Und kalt war es im zu Ende gehenden April durchaus.

„Bei schönem Wetter sind die Gäste entspannter.“

Anja Häuer, Chefin des Langenfelder Cafés New York

Mit Heizstrahlern und Decken für die Gäste hat das Café New York neben der Stadthalle den niedrigen Temperaturen getrotzt – eine Übung, die es bereits den ganzen Winter über machte. Denn die Terrasse ist ganzjährig bestuhlt. „Nicht nur für die Raucher“, wie Häuer betont. In der Stadtmitte sei besonders an den Markttagen „Sehen und Gesehen werden“ wichtig. Gleichwohl sehnen die Wirtin und ihre Mitarbeiter den Mai herbei: „Bei schönem Wetter sind die Gäste entspannter“, weiß Häuer.

Den Saisonwechsel will das Café New York zu einer Angebotserweiterung nutzen. „In der Karte findet der Gast mehr vegetarische Gerichte und Pizza-Burger“, sagt die Chefin. Außerdem stehe eine bauliche Veränderung an: Der bevorzugt für Feiern genutzte Raum im hinteren Teil des Cafés erhält eine zur Rückseite gelegene Terrasse. „Mit speziellen Möbeln eine perfekte Chill-out-Area“, findet Häuer.

Im Langforter Freizeitpark beschreibt Dino Engelhardt, seit fast zwei Jahren Betreiber des Cafés am Park-See, seinen Traum von einem gelingenden Mai: „Alle 180 Außenplätze besetzt, und eine lange Schlange vor der Eis-Theke!“ Engelhardt hofft auf viele „Über-20-Grad-Tage“ und einen früh beginnenden Sommer.

„Von Juni bis August muss der Laden brummen.“

Dino Engelhardt, Betreiber des Cafés am Park-See

Der Freizeitpark-Gastronom hat den Winter durchgehalten: vom „schaurigen November“, in dem er – nur er allein – die wenigen Gäste versorgte, bis zu den ersten schönen Sonntagen im März, an denen er mit Aushilfskräften in zwölf Stunden fast 1000 Gäste bediente.

„März und April sind ,Mischmonate’, der Mai ist Glückssache, und von Juni bis August muss der Laden brummen“, offenbart Engelhardt seine Kalkulationsbasis. Jeweils zur Wochenmitte versucht er mit Hilfe von Wetterprognosen den Personal- und Warenbedarf fürs Wochenende einzuschätzen. In diesem Sommer bietet er neben seinen aus einer Privatrösterei bezogenen Kaffeespezialitäten erstmals hausgemachten Eis-Tee und italienisches Eis („Palatini“) an. Abends setzt er auf Flammkuchen als Renner, die „bei Longdrinks oder Weißbier, im Grünen, autofrei und mit Blick auf die Wasserspiele“ genossen werden können. Im Idealfall will Engelhardt seine beliebten Quizabende sogar einmal als „Open-Air-Special“ anbieten.

Dass sich die nordische Kaltluft jetzt verzieht, darauf hoffen sie auch auf dem MonBerg im Monheimer Rheinpark. Was die letzten Wochen angeht, hat Mitarbeiter Gregor Lutczyk lediglich die umsatzstarken „Supersonntage 26. März und 9. April“ in bester Erinnerung. „Wir öffneten bisher nur an Wochenenden ab 12 Uhr und nur an sonnigen Tagen“, erklärt Lutczyk das Geschäftskonzept. Am morgigen Sonntag und am Maifeiertag ist auf jeden Fall geöffnet. Die Betreiber erwarten 500 bis 800 Gäste. Hinzu kommt die traditionelle Ü-30-Party zum „Tanz in den Mai“.

Chris Burzik, Geschäftsführer der „Rheinterrassen Baumberg“, zeigt sich mit Blick auf die Wettervorhersage fürs Wochenende optimistisch, dass seine 300 Terrassenplätze voll besetzt sein werden. Am 12. Mai startet dort im Übrigen eine Reihe mit Live-Auftritten ambitionierter Musiker.

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