Aktion: Das „Langenfelder Funkeln“ in der Innenstadt kam gut an. Die Besucher nutzten die verlängerten Öffnungszeiten und staunten bei den Vorführungen der Artisten.

wza_1500x881_783486.jpeg
Nicht nur langes Einkaufen war angesagt: Artistische Einlagen mit Feuer konnten die Besucher ebenfalls bestaunen.

Nicht nur langes Einkaufen war angesagt: Artistische Einlagen mit Feuer konnten die Besucher ebenfalls bestaunen.

Anna Schwartz

Nicht nur langes Einkaufen war angesagt: Artistische Einlagen mit Feuer konnten die Besucher ebenfalls bestaunen.

Langenfeld. Am Samstagabend lockte ein vielfältiges Programm zahlreiche Besucher in die Langenfelder Innenstadt. Unter dem Motto "Langenfelder Funkeln - Feuer und Eis" konnten sie zahlreiche Artisten und Künstler bewundern und bis 22 Uhr einkaufen gehen - und viele kamen.

Die verlängerten Öffnungszeiten hat Sandra Hoppe genutzt. "Weihnachtsgeschenke habe ich keine geholt. Ausnahmsweise habe ich mir selbst ein paar Klamotten geschenkt", sagte die junge Frau. Zwar wolle sie nicht jeden Tag so lange Öffnungszeiten, aber in der Vorweihnachtszeit seien sie sehr praktisch, sagte sie und machte sich auf den Heimweg.

In der Stadtgalerie saß grade Melina (12) Modell für den Karikaturisten Alex Panferov. Eine große Menschenmenge sah bei dem Spektakel zu. Denn Panferov ist ein Pyrograph, er zeichnet mit brennenden Wunderkerzen. Melinas Mutter Maren Teske hielt schon stolz das Bild ihrer jüngeren Tochter Malin (7) in Händen.

Mit der Wunderkerze die vorgezeichnete Linie entlang

Sie waren extra gekommen, um sich malen zu lassen. " Wir haben davon gelesen und wollten sehen was ein Pyrograph macht", erzählte die neugierige Langenfelderin. Besonders für die Kinder wurde es spannend, wenn Panferov seine Schutzbrille anzog und die vorgezeichneten Linien mit der Wunderkerze entlangfuhr.

Auch vor der Stadtgalerie wurde mit dem Feuer gespielt. Dort unterhielten Silvana Popa und Ingo Schweiger die Menge mit ihrer Feuershow, in der sie bewiesen, dass sie nur wenig Angst vor dem heißen Element haben. "Dazu muss man schon ein latenter Pyromane sein", sagte Schweiger, dem trotz Minusgraden und T-Shirt bei der Show nicht kalt war. Auch den zitternden Besuchern wurde bei dem Anblick um einiges wärmer. So auch, Bianca Trinks, die staunend zusah. "Das ist richtig stimmungsvoll. Besonders mit der Musik", verriet Trinks.

Wenige Meter weiter arbeitete Stefan Seitz an seinen Eisskulpturen. Nachdem im vergangenen Jahr Engel und Sternschnuppen entstanden waren, gab es in diesmal Eiskunstläufer und Ski-Fahrer aus Eis. Thorsten Schmitz und sein Sohn Tim sahen dem Künstler besonders lange zu. "Das ist nichts Alltägliches hier. Zum Glück ist es so kalt, da schmelzen die Figuren nicht so schnell", sagte sich Thorsten Schmitz. Auch sein zehnjähriger Sohn fand die Figuren aus Eis gut.

Für kulinarisch interessierte Besucher gab es neben den Angeboten des Weihnachtsmarktes auch etwas anderes: Auf dem Marktplatz verkaufte die die IGMarktplatz zusammen mit der Bäckerei Jung den längsten Stollen Langenfelds. Dieser maß rund elf Meter.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer