Das 30,5-Millionen-Projekt ragt im kommenden Jahr aus den Baustellen in Langenfeld heraus.

Das ganze Jahr wird noch an dem 30,5 Millionen Euro teuren Neubau der LVR-Klinik gearbeitet.
Das ganze Jahr wird noch an dem 30,5 Millionen Euro teuren Neubau der LVR-Klinik gearbeitet.

Das ganze Jahr wird noch an dem 30,5 Millionen Euro teuren Neubau der LVR-Klinik gearbeitet.

Matzerath

Das ganze Jahr wird noch an dem 30,5 Millionen Euro teuren Neubau der LVR-Klinik gearbeitet.

Langenfeld. Viele Großbaustellen verteilen sich im kommenden Jahr über das ganze Stadtgebiet. Der mit Abstand teuerste Neubau springt dabei kaum ins Auge. Im hintersten Geländeteil der LVR-Klinik entsteht für 30,5 Millionen Euro ein neues Stationsgebäude der Abteilungen Allgemeine Psychiatrie und Suchtkrankheiten mit 144 Betten. Auf dem nebenstehenden Bild sind die Ausmaße dieses dreigeschossigen Komplexes zu erkennen, bei dem zwei Flügel einen Innenhof erschließen. Nach Angaben des beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) für Gebäude zuständigen Dezernenten Detlef Althoff soll dieses Haus 60 indes noch nicht im kommenden Jahr, sondern erst Anfang 2018 bezugsfertig sein.

Kindergarten

Der für 4,1 Millionen Euro an der Langforter Straße entstehende städtische Kindergarten hat ebenfalls das Richtfest bereits hinter sich. „Er soll im September, Oktober fertig sein“, sagen der Langenfelder Gebäudemanager Wolfgang Hellekes und die städtischen Chefplaner Ulrich Beul und Stephan Anhalt.

Innenstadt

In der City starten im kommenden Jahr drei Großbaustellen. Anhalt: „Der verkehrsberuhigte Abschnitt der Hauptstraße wird für 300 000 Euro erneuert. Ebenfalls 2017 soll direkt neben der Kirche St. Josef der Bau des katholischen Gemeindezentrums beginnen.“ Im heutigen Pfarrgarten entstehen nach Abriss der hohen Steinmauer ein Saalgebäude und ein Platz. Ein länglicher Trakt mit Büros und Gruppenräumen wird wie ein Riegel zwischen das alte Pfarrhaus und das Sass-Ladenzentrum eingefügt. Das Erzbistum trägt rund 70 Prozent der mit 2,3 Millionen Euro veranschlagten Kosten. Ende 2018 dürfte das Gemeindezentrum fertig sein. Und als dritte Großbaustelle in der City soll nach Beuls Angaben ab dem Spätherbst die Solinger Straße zwischen Rathaus und Bahnunterführung für rund vier Millionen Euro attraktiver gemacht werden. Unter anderem werden Bäume gepflanzt und auf der Fahrbahn Schutzstreifen für Radfahrer und begrünte Querungshilfen für Fußgänger angelegt.

Wohnungsbau

Weiter voran schreiten 2017 die beiden größten neuen Wohngebiete. In der Siedlung rund ums Gartencenter Berghausener Blumentopf werden jetzt die ersten von zunächst 43 Reihen- und sieben Doppelhäusern bezogen. An zwei großen Mehrfamilienhäusern mit 40 Wohnungen wird bereits gearbeitet, und ein im Frühjahr begonnenes Seniorenheim mit 114 Pflegeplätzen wird wohl im Herbst 2017 eröffnet. Ebenfalls erkennbar voran geht der mit 60 Millionen Euro veranschlagte Bau von zwölf Häusern mit 178 Wohnungen zwischen Richrather- und Langforter Straße; die ersten werden im Frühjahr 2018 bezugsfertig sein. Schon in wenigen Monaten dürften an der Brunnen-/Grünewaldstraße neue Mehrfamilienhäuser mit 20 bis 30 Mietwohnungen fertig sein. An der Kronprinzstraße werden Reihen-/Doppelhäuser für 40 Familien gebaut.

Gewerbe

Für die beiden neu erschlossenen Gewerbegebiete Reusrath Nord-West und Am Solpert laufen laut Ulrich Beul zwar vielversprechende Gespräche mit ansiedlungswilligen Firmen. „Wir können für das Jahr 2017 noch keinen Vollzug melden, hoffen aber auf ein baldiges Ergebnis.“

Freizeit

Der Kunstrasenplatz im Jahnstadion wird nach Angaben von Hellekes im Sommer 2017 für 375 000 Euro erneuert. „Außerdem bekommt das Hallenbad eine neue Glasfassade. Bei drei Seiten ist das schon eine große Fläche.

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