Monheim. Morgen ab 12 Uhr heulen die Sirenen. Einmal im Jahr testet die Feuerwehr die Anlage mit allen drei Signalen. Den Anfang macht „Feueralarm“. Das ist ein einminütiger, zweimal unterbrochener Heulton. Es folgt: „Warnung der Bevölkerung“. Das Signal hierzu ist ein einminütiger auf- und abschwellender Dauerton. Abschließend wird „Entwarnung“ gegeben – ein einminütiger Dauerton.

Warnapp „Nina“ wird zeitgleich getestet

Der „Feueralarm“ wird im Ernstfall für die zusätzliche Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr im Großeinsatz (Stadtalarm) neben der stillen Alarmierung genutzt. Für die Bevölkerung hat dieses Signal keine Bedeutung. „Warnung der Bevölkerung“ wird bei folgendem Szenario verwendet: Erkennt der Einsatzleiter eine erhebliche Gefahr für die Bevölkerung, veranlasst er die Warnung mittels Sirenen. Beispiele sind Gefahrstoffaustritt, ein Brand mit starker Rauchentwicklung oder die Entschärfung eines Kampfmittels. Das Sirenensignal dient als Weckruf für die Bevölkerung in dem möglicherweise gefährdeten Bereich. Allen Bewohnern wird dringend geraten, geschlossene Räume aufzusuchen, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungsanlagen aus- und das Lokalradio einzuschalten. Dort erhalten sie auf der städtischen Homepage und auf Facebook weitere Verhaltensanweisungen.

Sollte die Gefahrensituation nicht mehr bestehen, wird es das Sirenensignal „Entwarnung“ geben. Die Vorsichtsmaßnahmen werden dann aufgehoben. Erstmalig wird die Sirenenprobe über die Warnapp „Nina“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz begleitet. Bei künftigen Schadensereignissen wird die App kurz nach dem Sirenensignal mit entsprechenden Verhaltenshinweisen aktiviert. og

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