Zu den Höhepunkten im Programm gehört das Jubiläum der „Spraybanane“. Die erste Ausstellung gestaltet Franz Leinfelder.

Langenfeld. Bereits am kommenden Freitag beginnt der Kunstverein seine Aktivitäten im neuen Jahr. Die erste Veranstaltung ist zugleich auch die Vorbereitung auf einen der Höhepunkte 2016. Thomas Baumgärtel, auch unter dem Synonym „Bananensprayer“ bekannt, hält um 19.30 Uhr einen Vortrag zum Thema „30 Jahre Spraybanane“. Das Jubiläum seines künstlerisches Weges durch deutsche und internationale Museen lässt er nicht nur in diesem Vortrag Revue passieren, er feiert dieses auch im Herbst mit einer Einzelausstellung im Kunstverein.

Leinfelders Werke bestehen aus vorgefundenen Materialien

Weiter geht es am 17. Januar, dem „international art’s birthday“. Den Tag hat der Fluxus-Künstler Robert Filou ins Leben gerufen. Er wird nun weltweit gefeiert. In diesem Jahr, anlässlich des 100. Geburtstages der Dada-Bewegung, gibt es beim Kunstverein eine Fluxus-Geburtstagstorte, denn die Kunstrichtung lebt den Geist des Dadaismus weiter.

Den Auftakt der Ausstellungen im Kunstverein macht immer ein Langenfelder Künstler. Diesmal ist der Bilderhauer und Maler Franz Leinfelder der Starter in die Saison. Er zeigt ab dem 28. Februar eine Auswahl seiner Assemblagen und Reliefs, die zumeist aus vorgefundenen Materialien, etwa Treibholz, zusammengestellt werden.

Der arbeitende Mensch steht hingegen im Mittelpunkt der ab April ausgestellten Werkserie von Prof. Manfred Zimmermann. Er bereiste kurz nach der Wende die ehemalige DDR und fand dort Berufe, die im Westen bereits unbekannt waren.

Der Kunstsommer in Langenfeld geht mit Ausstellungen, Exkursionen, Workshops und Kinder-Kunst-Tagen in die nächste Runde. Das Programm startet am 28. Juni und läuft bis Ende August. „Wir sind mit potentiellen Sponsoren intensiv im Gespräch“, sagt Kuratorin Beate Domdey-Fehlau, denn die Mitgliedsbeiträge und der städtische Zuschuss reichten nicht für das anspruchsvolle Programm des ehrenamtlich geführten Vereins aus. „Junge internationale Kunst aus Kroatien und Finnland wird auch dabei sein“, hofft die Programmmanagerin.

Ein umfangreiches Programm mit Workshops für Schulen, Exkursionen, Musikveranstaltungen sowie Vorträgen runden das Angebot, das im Jahr 2015 sechs Ausstellungen und rund 50 Begleitveranstaltungen vorweisen konnte, ab. „Fortgeführt werden sollen auch erfolgreiche Kooperationen so mit der Rock-AG und der Musikschule, mit der Arbeiterwohlfahrt, Lions-Club, Schulen und Kindertagesstätten“, sagt Domdey-Fehlau.

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