Politik entscheidet sich für die Variante mit kompakter Bebauung auf dem Areal nahe der Innenstadt.

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Mehrgeschossbau wird bald das Areal der Alten Feuerwache prägen.

Mehrgeschossbau wird bald das Areal der Alten Feuerwache prägen.

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Mehrgeschossbau wird bald das Areal der Alten Feuerwache prägen.

Langenfeld. „Investorenwettbewerb“ war schlicht auf der Tagesordnung im Ausschuss für Planung und Umwelt am Donnerstagabend zu lesen – und dass es um den Bereich „Alte Feuerwache/Stadtwerke“ gehe. Doch die Thematik hatte es in sich. Denn es geht um nichts geringeres, als die Neugestaltung eines Areals von 16 000 Quadratmetern in bester Lage am Rande der Langenfelder Innenstadt. Eingerahmt wird es von der Richrather und Langforter Straße sowie In den Griesen.

Drei der fünf Investoren frühzeitig aus dem Wettbewerb

Fünf Interessenten hatten ihre Pläne eingereicht. Doch die Politik musste nicht lange aussuchen, wer denn in die engere Wahl käme. „Drei der möglichen Investoren hatten ein entscheidendes Kriterium nicht erfüllt: ein Kaufpreisangebot für das Gelände“, erläutert Stephan Anhalt, Stadtplaner im Rathaus. Das sei aber Teil der Ausschreibung gewesen. Hintergrund: Es handelt sich um Eigentum der Kommune. Der Kaufpreis war mit 400 Euro pro Quadratmeter taxiert worden.

Da waren es nur noch zwei. Und die unterscheiden sich hauptsächlich durch die Dichte der Bebauung. Der eine Entwurf sieht vor, etwa 165 Wohneinheiten zu bauen, 50 davon als Mietwohnungen, davon wiederum 15 „preisgedämpft“. Der Investor der anderen Variante setzt mit 120 auf deutlicher weniger Wohneinheiten.

„In Sachen Klimaschutz bieten beide einen hohen Standard. Unter anderem wird ein Blockheizkraftwerk favorisiert“, sagt Anhalt. Ansonsten mag der Stadtplaner nur noch sagen: „Wer den Zuschlag erhält, beschließt am 25. März nicht öffentlich der Rat.“

Nicht öffentlich fiel die Entscheidung

Nicht öffentlich ging es am Donnerstagabend denn auch im Ausschuss weiter. Denn dort ist hinter verschlossenen Türen eine Vorentscheidung gefallen. Das Rennen machte die Variante mit 165 Wohneinheiten. Im Klartext: Die kompaktere Bauweise wurde ausgesucht. Der Investor ist in Langenfeld kein Unbekannter. Der vor allem regional aktive Unternehmer führte und führt Bauprojekte in der Stadt durch.

Das letzte Wort hat am 25. März, der Rat. Dort wird nicht öffentlich der Kaufvertrag beschlossen. Doch die Vorentscheidung steht.

Vor dem Sommerpause gibt es in einer Bürgerbeteiligung Erläuterungen.

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