Vor der Kita Maria vom Frieden wurde eine große Krippe aufgebaut.

Vor der Kita Maria vom Frieden wurde eine große Krippe aufgebaut.
Samuel (4), Matilda (3) und Theresa (2) schauen jeden Tag genau nach, was sich an der Krippe vor der Kita Maria vom Frieden verändert hat.

Samuel (4), Matilda (3) und Theresa (2) schauen jeden Tag genau nach, was sich an der Krippe vor der Kita Maria vom Frieden verändert hat.

Köhlen

Samuel (4), Matilda (3) und Theresa (2) schauen jeden Tag genau nach, was sich an der Krippe vor der Kita Maria vom Frieden verändert hat.

Haan. Jeden Morgen, wenn die Mädchen und Jungen der Kita Maria vom Frieden in der Vorweihnachtszeit das Tor zum Gelände an der Hochdahler Straße hinter sich hatten, ging ihr Blick nach links. Da steht im Beet ein Stall. Am von weißen Kieseln gesäumten Weg flackern Lichter. Zahlen von 1 bis 24 legen nahe, dass bei der Gestaltung der Advent ein Rolle gespielt hat. Und täglich rückten Maria und Josef näher an den Stall heran, vor dem zwei Hirten mit einem dicken Schaf und auch ein Engel mit Glitzerhaar warten und in dem Heiligabend auch die Krippe mit dem Jesuskind aufgestellt wird.

Team gestaltete die Krippe für das Außengelände selbst

„Die Krippe hat in unserer Kita schon Tradition“, erklärt Dorothea Poblocki. Früher habe sie innen gestanden. Im vorigen Jahr – Anfang 2016 zog die Kita vom Altbau in den Neubau um – entschloss sich das Team, selbst eine Krippe außen zu gestalten. „Als Zeichen für die Kinder, dass die Krippentradition fortgesetzt wird. Und als Andenken nach außen, dass die Kita am Platz der alten Kirche Maria vom Frieden steht. Wir sind eine kirchliche Kita und als Kirche weiterhin da.“

Die Reaktion, die das Kita-Team im vorigen Jahr und auch in den letzten Wochen erfahren hat, sind ausnahmslos positiv. „Manchmal bleiben Autos hier vor dem Haus stehen, Leute steigen aus und machen Fotos. Das ist rührend“, sieht sich die Kita-Leiterin bestätigt. Das Thema Advent wird in den Gruppen immer wieder behandelt. Es gibt Adventskalender und -kränze. Die Kinder wollten wissen, was Advent ist. Nach und nach verstehen die Mädchen und Jungen, worum es geht. Heiligabend wird die Geburt des Jesuskindes gefeiert. Das hat Licht in die Welt gebracht. Und deshalb werden immer mehr Lichter entzündet. Die Verbindung zum Geburtstag verstehen die Kinder schnell. Schließlich feiern auch sie jedes Geburtstagskind.

Überlegen für die Krippe im nächsten Jahr laufen schon

Der Adventsweg wird in jedem Jahr anders gestaltet. Die Gedanken zum Wie beginnen schon früh. So überlegt Dorothea Poblocki schon jetzt, ob möglicherweise die im Vorjahr selbst aus Holzscheiten, Holzscheiben, Stroh, Tapete, Glitzer- und Silberdraht gebauten Figuren im nächsten Jahr durch größere ersetzt werden sollten, so wie es im November beim St. Martin der Fall war. Da nämlich war das Schaubild vor dem Gebäude schon ein Blickfang für Passanten und Vorbeifahrende.

Während viele mit der Adventszeit Hektik verbinden, wird in der Kita tatsächlich für Besinnlichkeit und Stimmung gesorgt. Die Kinder singen weihnachtliche Lieder – erfreuten damit auch Senioren im Altenzentrum Friedensheim. Die Mädchen und Jungen führten beim ersten Waldemarkt im Friedensheim einen Lichtertanz und ein Schattenspiel auf. „Plätzchenbacken durfte natürlich nicht fehlen“, betont Dorothea Poblocki. „Die Düfte – die machen etwas mit uns!“ Am 6. Dezember kam Bischof Nikolaus in jede Gruppe und überraschte die Kinder.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer