Der neue Stützpunkt der Waldgruppe der evangelisch-reformierten Kita in Gruiten ist bezogen.

Erziehung
Schlechtes Wetter macht den Mädchen und Jungen der Gruitener Waldgruppe nichts aus. Sie sind immer draußen, auch wenn sie jetzt einen neuen Stützpunkt haben.

Schlechtes Wetter macht den Mädchen und Jungen der Gruitener Waldgruppe nichts aus. Sie sind immer draußen, auch wenn sie jetzt einen neuen Stützpunkt haben.

Dirk Thomé

Schlechtes Wetter macht den Mädchen und Jungen der Gruitener Waldgruppe nichts aus. Sie sind immer draußen, auch wenn sie jetzt einen neuen Stützpunkt haben.

Haan. Bunte Jacken, Kapuzen und Schirme – von Dauerregen und grauem Himmel lässt sich keiner der Besucher die Eröffnung der Waldgruppe des Evangelisch-reformierten Kindergartens vermiesen.

Lachend, winkend und rufend erobern etwa 80 kleine und große Menschen am Samstagvormittag das Gelände an der Vohwinkeler Straße.

Bei Regen brauchen die Kinder einen Stützpunkt

„Den Regen haben wir extra bestellt, damit Sie sich vorstellen können, wie viel Spielideen es auch bei „schlechtem“ Wetter gibt“, scherzte Kindergartenleiterin Gabriele Vömel.

Die gute Laune der Waldkinder und ihrer drei Erzieherinnen ist nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören: „Herein, herein, wir laden alle ein“, begrüßen sie die Gäste singend.

„Perfekt“ fand auch Pfarrer Hanno Nell das Wetter, „um zu begreifen, wofür so eine Waldgruppe einen Stützpunkt braucht und nicht nur Bäume und Wiesen.“

Karl-August Niepenberg stellt seine Scheune zur Verfügung

Die Waldgruppe ist eine von sechs Gruppen des Kindergartens der Evangelisch- reformierten Kirchengemeinde Gruiten. Sie verfügt über ein Waldgelände, an dem für plötzliche Wetterwechsel auch ein Bauwagen zur Verfügung steht. Der feste Stützpunkt mit Außenspielbereich an der Vohwinkeler Straße dient für das morgendliche Treffen, das Mittagessen und dem Aufenthalt bei extremen Wetterlagen.

Ganz besonders dankte er darum Karl-August Niepenberg, der einen Teil seiner Scheune samt Wiese für die Einrichtung eines Gruppenraumes für 20 Jahre mietfrei zur Verfügung stellt – zusätzlich zum eigentlichen Waldspielplatz, für den er außerdem einen Bauwagen kaufte und einrichtete.

Während der anderthalbjährigen Umbauzeit trugen auch viele ehrenamtliche Helfer zum Gelingen bei, so der ehemalige Technische Beigeordnete und Architekt Wolf-Hartwig Kohte, der für die Gemeinde „fast zwei Jahre lang einen Halbtagsjob als Bauaufsicht ausgeübt hat“, wie Nell lobt.

Aber auch die Eltern der Waldkinder unterstützten intensiv die Arbeiten: „Das war schon fast unheimlich,“ sagte Gabriele Vömel schmunzelnd.

Die „Waldkinder“ Finn, Ojo und Sophie sind fünf. Ihnen fällt eine Menge ein, was sie hier draußen gerne tun: „Auf Bäume klettern“, „Mit Freunden spielen“, „Ich spiele am liebsten Pferd.“ Und dass sie sich in der Waldgruppe so richtig austoben dürfen, finden die drei einstimmig „gut“.

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