Der Umbau der Kreuzung Polnische Mütze soll im Februar starten. Bis 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Haan
Im Februar, spätestens im März, soll die Polnische Mütze umgebaut werden.

Im Februar, spätestens im März, soll die Polnische Mütze umgebaut werden.

Olaf Staschik

Im Februar, spätestens im März, soll die Polnische Mütze umgebaut werden.

Haan. Geht es nach dem Haaner Stadtwerke-Chef Stefan Chemelli, dann könnten die Um- und Ausbauarbeiten an der Kreuzung „Polnische Mütze“ sofort losgehen. „Wir warten auf grünes Licht von der Stadt“, sagt Chemelli.

Doch noch laufen bei der Stadtverwaltung Haan die Vorplanungen, so dass sich Chemelli und seine Mitarbeiter noch ein wenig gedulden müssen: Voraussichtlich im Februar, spätestens im März wird mit dem Umbau des neuralgischen Verkehrsknotenpunktes in Oberhaan begonnen. Das berichtet Klaus Bittermann, der im Tiefbauamt den Ablauf der Baustelle koordiniert.

Was ist bereits geschehen? Die Planungen laufen. Seit einem halben Jahr treffen sich die Beteiligten jede zweite Woche, um Pläne und Vorgehensweise abzustimmen. Außerdem wurden die Grundstücke angekauft, die nötig sind, um den Kreuzungsbereich zu erweitern. „Eigentlich hat das Projekt schon begonnen“, sagt Bittermann.

Was muss noch getan werden? Zwei von drei an der Kreuzung übergangsweise als Flüchtlingsheim genutzte Gebäude wurden bereits abgetragen. Die noch verbliebene Unterkunft für Aussiedler soll Anfang, spätestens Mitte Februar abgerissen werden. Dann können die eigentlichen Bauarbeiten beginnen.

Welche Arbeiten stehen zuerst an? Zunächst müssen die Stadtwerke Versorgungsleitungen verlegen. Sie wollen zum einen Rohre, Leitungen und Kanäle für Wasser und Strom modernisieren, zum anderen die Leitungen dem neuen Straßenverlauf anpassen. Eingeplant ist dafür laut Chemelli ein Investitionsbetrag von 500 000 Euro. Es ist das größte Projekt der Stadtwerke im laufenden Jahr und soll rund 100 Arbeitstage in Anspruch nehmen. Das heißt im Klartext, dass die Arbeiten der Stadtwerke rund ein halbes Jahr dauern werden – optimale Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, betont der Stadtwerke-Chef.

Eine Verkehrszählung im Jahre 2011 hat ergeben, dass auf der Elberfelder Straße Süd 11 400, auf der Elberfelder Straße Nord 5600, auf der Gruitener Straße 9000 und auf der Gräfrather Straße 12 000 Autos entlangfahren.
 

Das heißt, die Straßenbauarbeiten gehen erst im Spätsommer los? Womöglich sogar noch später. Denn zu dem Projekt gehört laut Bittermann auch noch die Ertüchtigung eines Regenrückhaltebeckens zwischen der Elberfelder Straße und der Bollenheide, für das zurzeit das Genehmigungsverfahren läuft, sowie der Ausbau der Autobahnrampen (Ost- und Westrampe). Diese Rampen werden zuerst ausgebaut.

Wie lange werden die Arbeiten voraussichtlich insgesamt dauern? Nach jetzigem Planungsstand sollen sie Mitte, spätestens Ende 2017 abgeschlossen sein, berichtet Bittermann.

Mit welchen Verkehrsbehinderungen müssen Autofahrer rechnen? „Wir werden versuchen, komplett ohne Umleitungen auszukommen und den Verkehr so aufrecht zu erhalten“, kündigt Bittermann an. Es sollen stets zwei Spuren für den Begegnungsverkehr zur Verfügung stehen.

Das Tempo wird voraussichtlich auf 30 heruntergedrosselt, im Laufe der Bauarbeiten wird die Streckenführung mit diversen Verschwenkungen immer wieder mal wechseln.

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