Gelbe Baken als erste Vorboten der neuen Straße.

Mit gelben Baustellen-Gittern ist ein Fußweg vom Grünzug an der Millrather Straße bis zur Retsch-Allee abgeteilt worden.
Mit gelben Baustellen-Gittern ist ein Fußweg vom Grünzug an der Millrather Straße bis zur Retsch-Allee abgeteilt worden.

Mit gelben Baustellen-Gittern ist ein Fußweg vom Grünzug an der Millrather Straße bis zur Retsch-Allee abgeteilt worden.

Olaf Staschik

Mit gelben Baustellen-Gittern ist ein Fußweg vom Grünzug an der Millrather Straße bis zur Retsch-Allee abgeteilt worden.

Haan. Die lange Reihe gelber Absperrbaken sehen schwer nach Baustelle aus. Doch der Eindruck an der Niederbergischen Allee täuscht. „Wir haben die Baken aufgestellt, um einen geschützten Bereich für Fußgänger abzuteilen“, erklärt Klaus Bittermann. Der Ingenieur beim Tiefbauamt der Stadt Haan steckt momentan in den Vorbereitungen für die Baumaßnahme. Vorgesehen ist der Bau einer 12,75 Meter breiten Straße.

Kosten steigen von 400 000 auf 650 000 Euro

Entlang der nördlichen, bebauten Straßenseite soll ein getrennter Geh- und Radweg sowie ein zwei Meter breiter Parkstreifen angelegt werden. Die Asphaltstraße erhält zwei jeweils 3,50 Meter breite Fahrspuren. Die Ausschreibung der Straßenbauarbeiten wird vorbereitet.

Gemessen an den jüngsten Straßenbauprojekten – Ausbau Königstraße, Neubau Kreisverkehr Flurstraße/Ginsterweg – geht das Tiefbauamt davon aus, dass der Endausbau der Niederbergischen Allee im ersten Teilstück rund 650 000 Euro verschlingen wird. Bisher waren für das Vorhaben nur 400 000 Euro eingeplant. Aber seit 2008, als die Erschließung des Technologieparks begann, seien die Preise deutlich gestiegen, erklärte Technischer Beigeordneter Engin Alparslan im Haupt- und Finanzausschuss.

Die WLH-Fraktion lehnte den Straßenausbau als einzige ab. Andreas Rehm (GAL) bat die Verwaltung, baldmöglichst die detaillierte Planung vorzulegen. Sprecher von CDU, SPD und FDP sprachen sich für die Vollendung des Straßenabschnittes aus.

„Den Grundstückserwerbern ist beim Kauf zugesagt worden, dass der Endausbau zügig vorangetrieben werde, sobald alle Flächen vermarktet seien“, erinnerte Gerd Holberg (CDU).

Der Stadtrat stellte den nötigen Mehrbetrag zur Verfügung. Die Anbindung der Niederbergischen Allee an die Ellscheider Straße bleibt zunächst als unsignalisierte T-Kreuzung bestehen.

Bau des Kreisverkehrs verzögert sich

Der an dieser Stelle vorgesehen Kreisverkehr verzögert sich noch, weil der Landesbetrieb Straßen.NRW seine Planung für die ebenfalls an den Kreisverkehr anzuschließende neue Brücke über die Bahngleise noch nicht fertiggestellt hat. Aktuell ist der von der Stadt Haan zu tragende Kostenanteil – knapp 394 000 Euro – für den Kreisverkehrsbau für die Jahre 2019 und folgende vorgesehen.

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