Die DLRG Haan lud gestern zum Wettkampf ins Hallenbad ein.

Sport
Wie ein Fisch im Wasser: Alexander Strunck aus Langenfeld war einer von 55 Teilnehmern bei den DLRG-Einzelbezirksmeisterschaften, die gestern im Haaner Hallenbad stattfanden.

Wie ein Fisch im Wasser: Alexander Strunck aus Langenfeld war einer von 55 Teilnehmern bei den DLRG-Einzelbezirksmeisterschaften, die gestern im Haaner Hallenbad stattfanden.

Stefan Fries

Wie ein Fisch im Wasser: Alexander Strunck aus Langenfeld war einer von 55 Teilnehmern bei den DLRG-Einzelbezirksmeisterschaften, die gestern im Haaner Hallenbad stattfanden.

Haan. Etwa 55 Schwimmerinnen und Schwimmer haben am Sonntag im Hallenbad für Wettkampfstimmung gesorgt. Zum bereits 29. Mal organisierte die DLRG Haan die Einzelbezirksmeisterschaften und verlieh den heiß begehrten „Gartenstadt Haan Pokal“.

Nicht nur, um den Preis zu gewinnen, sondern vor allem auch, um sich für die Landesmeisterschaften zu qualifizieren, hatten sich Mitglieder der Ortsgruppen Langenfeld, Wülfrath, Angerland, Velbert und Langenberg auf den Weg nach Haan gemacht.

15 Haaner Helfer sorgten für den reibungslosen Ablauf

Den ganzen Nachmittag über zeigten die kleinen und großen Sportler ihr Können im Tauchen und Schwimmen. Ausgenommen die Mitglieder der Haaner DLRG: „Wir sind Ausrichter des Wettkampfs. Dadurch sind unsere Schwimmer leider mit der Organisation beschäftigt“, sagte Richard Kämpf, stellvertretender Ausbildungsleiter.

Inklusive Kuchenverkauf sorgten etwa 15 Helfer für den reibungslosen Ablauf der sportlichen Begegnung. „Vier bis fünf Leute machen den organisatorischen Kern aus“, sagte Vorstandsmitglieder Jan Laibach: „Aber ohne die vielen Mitglieder, die sich zusätzlich am Wochenende für die DLRG einsetzen, wäre das alles nicht möglich.“

Neben Strecken- und Hindernistauchen gehörte auch das Schleppen einer Puppe zu den Disziplinen der Meisterschaft. „Dabei muss eine 60 Kilo schwere Puppe vom Beckenboden heraufgeholt werden und dann mit dem Kopf über die Wasseroberfläche gezogen werden. Alles auf Zeit natürlich“, sagte Kämpf. Für jede Altersgruppe galt bei dieser Disziplin eine anderer Schwierigkeitsgrad.

Max Beneke aus Wülfrath musste das Hindernistauchen über eine Länge von 100 Metern absolvieren. „Mit fünf Jahren kam ich zur DLRG“, erzählte der 15-Jährige: „Seit drei Jahren nehme ich an den Bezirksmeisterschaften teil und habe mich bisher jedes Mal für die Landesmeisterschaften qualifiziert.“

Für die Bundesebene habe es allerdings bisher noch nicht gereicht. Sein nächstes Ziel bestehe darin, das silberne und goldene Rettungsschwimmerabzeichen zu machen.

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