Ausschüsse entscheiden, welche Vorschläge sie befürworten.

Der Rechnungsprüfungsausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend die weitere Beratung über das Gutachten der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) an die zuständigen Fachausschüsse verwiesen.

Das heißt, die Gremien des Rates wie Stadtentwicklungsausschuss werden in ihren kommenden Sitzungen die einzelnen Punkte des GPA-Berichtes auf ihre Umsetzbarkeit prüfen. „Der Bericht macht ja nur quantitative Aussagen“, erläutert Petra Lerch (GAL), Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses. Den Ausschüssen obliegt es nun, zu beurteilen, ob die Vorschläge der GPA für die Stadt Haan so gewünscht sind.

Gutachten hat Einsparpotenzial für die Stadt errechnet

Meike Lukat, Fraktionschefin der Wählergemeinschaft Lebenswertes Haan (WLH) betont: „Die Ergebnisse der Prüfung sollen nicht wieder wie vor fünf Jahren im Sand verlaufen.“ Ein „weiter so“ dürfe es nicht erneut geben.

Als Beispiel benennt Lukat das von der GPA im Bereich Grünflächen angegebene Optimierungspotenzial in Höhe von 259 000 Euro pro Jahr. Die Experten der Gemeindeprüfungsanstalt hatten die Einnahmen- und Ausgabenstruktur der Stadt Haan unter die Lupe genommen und Einsparpotenziale angemahnt. So regt sie an, die Zweigstelle der Bücherei in Gruiten zu schließen und Hallennutzungsgebühren für Sportvereine einzuführen.

Auch hat sie bei der Pflege von Grünflächen an Straßen und Wegen hohe Standards ausgemacht, „die zu hohem Pflegeaufwand führen“. Würden diese Standards gesenkt, könnten rund 260 000 Euro im Jahr eingespart werden.

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