Alle Grundschulen in Haan sollen Glasfaseranschluss erhalten.

Alle Grundschulen in Haan sollen Glasfaseranschluss erhalten.
Ein Schüler tippt auf einem iPad.

Ein Schüler tippt auf einem iPad.

Rolf Vennenbernd/dpa

Ein Schüler tippt auf einem iPad.

Haan. Die Stadt Haan will ihre Schulen für die digitale Zukunft rüsten. Nach und nach sollen alle einen Glasfaseranschluss erhalten. Erst sollen die städtische Gesamtschule im Schulzentrum Walder Straße und das Gymnasium Adlerstraße in den Genuss besonders schneller Leitungen kommen. Danach ist die Aufrüstung aller Grundschulen geplant. Mit Einzelheiten des Vorhabens befasst sich der Bildungsausschuss in seiner nächsten Sitzung, die gestern um knapp zwei Wochen auf Mittwoch, 26. September, verschoben wurde.

Das Konzept für die neue Technik sei im Entwurf fertig, berichtete Erste Beigeordnete Dagmar Formella im letzten Bildungsausschuss über den Stand des Breitbandausbaus an Schulen. Bis September werde der Plan bis ins Detail fertig sein, kündigte sie an. Gerhard Titzer, Leiter des Hauptamtes, bestätigte das. Aktuell wird geprüft, wie die „letzte Meile“ – die Verbindung zwischen den Schaltkästen und den Schulgebäuden – bewältigt werden könnte.

Finanziert wird das Vorhaben aus dem Zuschusstopf „Gute Schule 2020“. Den hat das Land mit zwei Milliarden Euro gefüllt, um Kommunen die Sanierung und Modernisierung ihrer schulischen Infrastruktur zu erleichtern. Die Stadt erhält knapp 1,23 Millionen Euro – von 2017 bis 2020 jährlich 306.633 Euro. „Die Versorgung mit schnellem Internet ist sowohl für den privaten, beruflichen und öffentlichen Raum von großer Bedeutung. Vor allem unsere Schulen müssen bei der Digitalisierung höchste Priorität genießen“, erklärten Tobias Kaimer und Vincent Endereß in einem Antrag der CDU-Fraktion zum Breitbandausbau an Schulen. Die Form des Unterrichts habe sich gewandelt. Lehrer verwendeten immer mehr Tablets in Klassensätzen und digitale Tafeln zur Vermittlung des Unterrichtsstoffes.

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