Die Hildener Bürger stimmen über fünf neue Vorschläge ab, welche die City der Itterstadt schöner machen sollen.

Die Hildener Bürger stimmen über fünf neue Vorschläge ab, welche die City der Itterstadt schöner machen sollen.
An der Robert-Gies-Straße laufen die letzten Bauarbeiten, um den Eingangsbereichs zur Fußgängerzone aufzuwerten.

An der Robert-Gies-Straße laufen die letzten Bauarbeiten, um den Eingangsbereichs zur Fußgängerzone aufzuwerten.

Olaf Staschik

An der Robert-Gies-Straße laufen die letzten Bauarbeiten, um den Eingangsbereichs zur Fußgängerzone aufzuwerten.

Hilden. „Gutes besser machen“: Unter diesem Motto will die Stadt Hilden ihr Zentrum als Wohn- und Einkaufsstandort stärken. Hierfür hat sie gemeinsam mit Politik, Bürgern und Planern ein Integriertes Handlungskonzept (IHK) erarbeitet. Weil aktuell Geld in der Stadtkasse fehlt, hat die Politik drei Vorhaben gestrichen. Jetzt stehen fünf Ersatzprojekte zur Wahl. Am Donnerstag, 9. März, haben Bürger, Immobilieneigentümer, Einzelhändler und Gewerbebetreibende die Möglichkeit, für ihre Favoriten zu stimmen. Die Stadt Hilden lädt in der Zeit von 19 bis 20.30 Uhr zur Innenstadtkonferenz in die Aula des Helmholtz-Gymnasiums, Am Holterhöfchen 30, ein.

Das Konzept wurde bereits vor vier Jahren aufgelegt

Damit geht das Konzept in die nächste Runde. Es wurde vor vier Jahren aufgelegt und damals mit 7,5 Millionen Euro ausgestattet. Selbst wenn die 50-Prozent-Förderung vom Land NRW in vollem Umfang kommt: Das ist nicht mehr drin. Das komplette Konzept zu beerdigen wäre – unter anderem wegen bewilligter Zuschüsse und Planungskosten – ebenfalls teuer geworden. Deshalb jetzt die Ersatzprojekte, die nach Aussage von Bürgermeisterin Birgit Alkenings allesamt förderwürdig sind. Die Verschönerung Robert-Gies-Straße, ebenfalls Teil des IHK, ist fast abgeschlossen.

„Wir werden zunächst die möglichen Maßnahmen vorstellen und alle Fragen nach bestem Wissen und Gewissen beantworten“, erklärt Baudezernentin Rita Hoff das Verfahren. Pläne gebe es noch nicht. „Anschließend markieren die Besucher ihre bevorzugten Projekte mit einem entsprechenden Aufkleber und bringen sie so in eine Rangfolge.“

Die Ergebnisse werden Thema des Stadtentwicklungsausschusses am 5. April sein. Die Mitglieder entscheiden dann endgültig, welche Projekte die Verwaltung tatsächlich planen soll. Insgesamt stehen für Planung und Umsetzung der Ersatzmaßnahmen im Haushalt 861 000 Euro zur Verfügung. Dieses Budget soll nicht überschritten werden. Folgende Projekte stehen zur Wahl:

A 1 neu

Umgestaltung des Fußgängerüberwegs Mittelstraße/Benrather Straße. Hierzu wäre ein kompletter Umbau des Bereichs sowie eine neue Ampel und die Umgestaltung der Bushaltestelle notwendig.

A3 neu

Zur Aufwertung des Bereichs Am Kronengarten / Heiligenstraße / östlicher Warrington-Platz soll der Bereich rund um die Zufahrt zur Tiefgarage neu gestaltet werden.

A5 neu

Die Mittelinseln für Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Kreuzung Ellerstraße/Berliner Straße/Benrather Straße sollen größer werden. Um alte, gegebenenfalls irritierende Fahrbahnmarkierungen vollständig zu entfernen, müsste die Stadt die Asphalt-Deckschicht im Kreuzungsbereich komplett erneuern.

A10 neu

Um die Verbindung vom Hildener Bahnhof über die Poststraße zum Stadtpark / Fritz-Gressard-Platz für Radfahrer und Fußgänger zu verbessern, würde die Stadt die Mittelfläche umbauen und eine neue Ampel installieren sowie den vorhandenen Übergang vor dem Gebäude Benrather Straße 42/44 beziehungsweise Benrather Straße 31/33 entfernen.

B1 neu

Der Platz vor dem Am-Rathaus-Center (Mittelstraße 36-38) soll schöner werden: Er würde ein neues Pflaster erhalten. Auch die Ausstattung soll „aufgeräumt“ werden.

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