Eine Brücke soll die 6000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche mit dem bisherigen Möbelmarkt verbinden.

Das Möbelgeschäft Ostermann möchte sein Sortiment um Küchen und passende Elektrogeräte erweitern.
Das Möbelgeschäft Ostermann möchte sein Sortiment um Küchen und passende Elektrogeräte erweitern.

Das Möbelgeschäft Ostermann möchte sein Sortiment um Küchen und passende Elektrogeräte erweitern.

Dirk Thomé

Das Möbelgeschäft Ostermann möchte sein Sortiment um Küchen und passende Elektrogeräte erweitern.

Haan. Weil Kochen im Trend liegt und sich Küchen nach wie vor gut verkaufen, will das Unternehmen Ostermann seine Einrichtungshäuser an der Landstraße in Haan um ein Küchenhaus ergänzen.

Erste Planungen, das neue Gebäude am oberen Ende des Parkplatzes zwischen den beiden vorhandenen Gebäuden anzusiedeln, haben sich ebenso zerschlagen wie die Überlegung, den neuen Fachmarkt auf der anderen Seite der Landstraße zu errichten.

„Diese Variante mussten wir aus baurechtlichen Gründen verwerfen“, sagt Rolf Ostermann, geschäftsführender Gesellschafter auf Nachfrage. Eine Entscheidung sei dennoch gefallen. Das neue Küchenhaus soll auf dem Gelände des Abhollagers, Landstraße 44-48, entstehen – das sich ebenfalls im Besitz von Ostermann befindet.

Ein großzügig dimensioniertes Bauwerk entsteht

Ein Teil des Abhollagers wird dem Küchenhaus zugeschlagen, ein „großzügig dimensioniertes“ Brückenbauwerk soll das Einrichtungshaus Ostermann mit dem Neubau verbinden. 6000 Quadratmeter Verkaufsfläche sollen planungsrechtlich ermöglicht werden, ausschließlich für Küchen- und Elektrogroßgeräte.

„Die architektonische Ausgestaltung steht allerdings noch gar nicht fest“, sagt Diplom-Ingenieur und Stadtplaner Dirk Meyer vom für die Planungen verantwortliche Haaner Büro ISR.

Der in Höhe der Zufahrt auf das Gelände der Einrichtungshäuser Ostermann und Trends geplante Kreisverkehr auf der Landstraße soll auf jeden Fall gebaut werden – unabhängig von dem geplanten Küchenfachmarkt. Wann der gebaut, steht aber auch noch nicht fest.

Auch muss für den Küchenmarkt der Bebauungsplan geändert werden, weil die Fläche des Abhollagers derzeit als Industriegebiet ausgewiesen ist. „Sie muss ebenfalls als Sondergebiet ausgewiesen werden, um den Küchenfachmarkt planungsrechtlich zu ermöglichen, und den Einzelhandel dort begrenzen und steuern zu können“, sagt Meyer.

Aktuell werde der Bebauungsplan aufgestellt und die frühzeitige Beteiligung der Behörden laufe, Anfang Februar werden die Bürger über die Planungen informiert. Wann gebaut wird, kann Meyer nicht sagen. Einen Baubeginn in diesem Jahr schließt er aus.

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