Die Schauspieler zeigen nam Samstag und Sonntag, 27./28. Februar, wie ein Computerkunde zur Bedrohung für eine Telefonistin wird.

Die Schauspieler zeigen nam Samstag und Sonntag, 27./28. Februar, wie ein Computerkunde zur Bedrohung für eine Telefonistin wird.
Der neue Thriller „Der Anruf“ nimmt seinen Anfang in einem Callcenter: Der Anrufer hat Probleme mit seinem Computer. Archiv

Der neue Thriller „Der Anruf“ nimmt seinen Anfang in einem Callcenter: Der Anrufer hat Probleme mit seinem Computer. Archiv

Patrick Pleul

Der neue Thriller „Der Anruf“ nimmt seinen Anfang in einem Callcenter: Der Anrufer hat Probleme mit seinem Computer. Archiv

Haan. „Computernotdienst Nextdoor-Powerbooks, Eva Liebermann, was kann ich für Sie tun?“ – „Ein echter Mensch…und das um diese Uhrzeit! Is’ ja super! Hab’ schon gedacht, ich müsste schon wieder mit einem dieser fiesen Anruf-Roboter sprechen.“ – „Natürlich sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar. Auch nachts. Das ist Bestandteil des Servicepaketes, das Sie bei uns abgeschlossen haben.“

So harmlos beginnt der Dialog zwischen Eva und einem Anrufer, der vorgibt, Probleme mit seinem Computer zu haben. Während des Gesprächs zeigt sich der junge Mann als sympathisch, aufmerksam. Man flirtet miteinander, tauscht Komplimente aus, steht kurz davor, ein Treffen zu vereinbaren. Zunächst witzig und charmant, entpuppt sich der Anrufer jedoch während des Telefonats als Stalker, der beängstigend genaue Kenntnisse über Evas Privatleben hat.

Nach und nach wird der Mann am Telefon zur ernsthaften Bedrohung. „Der Anruf“ heißt das Stück des Niederrhein-Theaters, das anlässlich der 6. Haaner Theaterreihe am 27. und 28. Februar auch in der Gartenstadt gastiert. Regie führt Intendantin Verena Bill. Sie spielt zugleich auch den weiblichen Part. Den Stalker verkörpert Michael Koenen. Das Niederrheintheater aus Brüggen hatte sich für den Thriller „Der Anruf“ von Stephan Eckel die Welturaufführungsrechte und auch die Tourneerechte sichern können. „Der Zuschauer wird einige Male in verschiedene Richtungen gelenkt“, erzählt Bill. „Es bleibt spannend bis zum Schluss.“ Denn mit dem Anruf beginnt ein Katz- und Maus-Spiel, das die Zuschauer über das gesamte Stück hinweg in Atem hält. Denn nichts ist so, wie es scheint, niemand ohne Schuld. Eva hütet ein dunkles Geheimnis, das zunehmend deutlich wird. Gänsehautfaktor garantiert: „Der Anruf“ wird das Leben der Protagonistin Eva Liebermann radikal ändern. „Ich war begeistert, als ich das Stück zum ersten Mal gelesen habe“, sagt die Intendantin des Niederrheintheaters und Schauspielerin Verena Bill. Premiere feiert das Niederrheintheater mit „Der Anruf“ am Freitag, 26. Februar, im Theatersaal von Schloss Dilborn. Einen Tag nach dieser Welturaufführung geht es weiter nach Haan, wo das Ensemble am Samstag um 20 Uhr und am Sonntag um 16 Uhr in der Aula des Gymnasiums Adlerstraße zu Gast ist. Ausschnitte aus dem Stück sind im Internet zu sehen.

www.niederrheintheater.de

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