Das Team des Haaner Sommers hat ein besonders abwechslungsreiches Wochenende organisiert mit Zirkus, Akrobatik, Theater und einer Feuershow.

Ließen Hula-Hoop-Reifen um Taillen und Hälse kreisen: die kleinen Artisten des Haaner Kinderzirkus, die am Samstagnachmittag einen großen Auftritt beim Haaner Sommer hatten.
Ließen Hula-Hoop-Reifen um Taillen und Hälse kreisen: die kleinen Artisten des Haaner Kinderzirkus, die am Samstagnachmittag einen großen Auftritt beim Haaner Sommer hatten.

Ließen Hula-Hoop-Reifen um Taillen und Hälse kreisen: die kleinen Artisten des Haaner Kinderzirkus, die am Samstagnachmittag einen großen Auftritt beim Haaner Sommer hatten.

Guido Kraut

Ließen Hula-Hoop-Reifen um Taillen und Hälse kreisen: die kleinen Artisten des Haaner Kinderzirkus, die am Samstagnachmittag einen großen Auftritt beim Haaner Sommer hatten.

Haan. Trotz des regnerischen Wetters läuft der Haaner Sommer gut. Auch die Kinderveranstaltungen sind bestens besucht, wie sich wieder beim samstäglichen Programm zeigte. Zwar herrschte kein enges Gedrängel unter den weißen Zeltplanen, aber mit begeisterten Zwischenrufen wurde von dort aus beispielsweise der Auftritt des Haaner Kinderzirkus begleitet.

Sechs Nachwuchsartisten zeigten Variationen mit Bändern und Reifen

Leiterin Irena Steinjan hatte mit ihren sechs Nachwuchsartisten ein kleines, altersgerechtes Programm einstudiert. So zeigten die Schwestern und Töchter der Zirkusdirektorin Lena-Maria (6) und Emilia (4) mit Anastasia (6), Hanna (7), Joshua (8) und Timo, was man mit Bändern und Reifen alles turnerisch vorzeigen kann. „Eigentlich ist die Gruppe größer, aber es sind Ferien, und die anderen Kinder sind mit ihren Familien verreist“, entschuldigte Irena Steinjan, dass es nicht noch mehr zu sehen gab.

In toller Kostümierung, über schwarzen Turnanzügen schwangen wilde Bänder, und vor allem hübscher Kriegsbemalung präsentierten die Kleinen ihr Können. Hula-Hoop-Reifen wurden um Taillen und Hälse gekreist, und zum Abschluss sogar eine lebende Pyramide gebaut. Selbst, wenn eine Vorführnummer mal nicht klappte, war den kleinen Künstlern der große Applaus sicher.

„Das haben die Kinder sehr gut gemacht“, freute sich Ruth Strutz, und ihre Freundin Alice Lindhoff lobte „das war sehr schön“. Durch lautstarke „Zugabe!“-Forderungen und eifriges rhythmisches Klatschen gab es dann noch einen kleinen Nachschlag. Zeit, sich über das Gesehene auszutauschen, blieb auch.

Junge französische Truppe bot Jonglage zum Träumen

Denn nachdem der Haaner Kinderzirkus sein Programm absolviert hatte, wurde die Bühne unterm Zelt für die lokale Folk-Metal-Band Arcanus Exitus um- und die Bestuhlung abgebaut. Und bis dann der Diabolik Zirkus aus der Partnerstadt Eu auf dem Beach-Feld mit seiner Show begann, blieb für die erwachsenen Besucher Zeit, rund um die verschiedenen Sandkisten gemütlich zu plaudern, während sich der Nachwuchs im Sand vergnügte.

Ob 30 Grad im Schatten oder englisches Wetter, in der kommenden Woche geht der Sandspaß im Häusermeer weiter. Montag gibt es Sand pur, am Dienstag wird ab 18 Uhr getrommelt, ehe es Mittwoch, 17. August, ab 17 Uhr mit den Lagerfeuersongs ohne Lagerfeuer weitergeht. Nach diesem musikalischen Ausflug zu Volksliedern, Fahrtenliedern und Evergreens stranden Freitag ab 17 Uhr AcousticBluesCompanion und präsentieren eine Reise durch die Geschichte des Blues.

Die junge französische Truppe bot dann Jonglage zum Träumen und Staunen. Weiß schimmernde Keulen, flatternde Stofffetzen an Holzstäben und bunte Bälle flogen durch die Luft, mal als Solonummer, mal im Duett wurden die Geräte von einem oder mehreren Artisten sicher in der Höhe gehalten – und schnell der Kontakt zum Publikum gesucht.

Gefragt waren Balancefähigkeit und ein lockeres Handgelenk

Welch lebendige Bewegungskunst Jonglieren ist, fanden dann die Mitmachenden unter den Zuschauern heraus. Balancefähigkeit ist gefragt, ein lockeres Handgelenk auch, von Berechnungen von Flughöhe, Flugbahn oder Geschwindigkeit ganz zu schweigen. Das können die neuen Anhänger dann ab demnächst allein in ihrem Übungspark herausfinden.

Am Samstagnachmittag freuten sich viele Zuschauer einfach über das abwechslungsreiche Spektakel unter freiem Himmel, das am Abend mit der Aufführung der Theaterkomödie „Freunde der italienischen Oper“ und der Feuershow des Diabolik Circus einen würdigen Abschluss fand.

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