Die Verkehrspolitiker folgen dem Wunsch von Anwohnern und heben die Begrenzung der Parkzeit Montag bis Freitag wieder auf.

Auf dem Stellplatz an der Pastor-Vömel-Straße in Gruiten soll die Parkscheibe künftig nur nur noch am Wochenende erforderlich werden.
Auf dem Stellplatz an der Pastor-Vömel-Straße in Gruiten soll die Parkscheibe künftig nur nur noch am Wochenende erforderlich werden.

Auf dem Stellplatz an der Pastor-Vömel-Straße in Gruiten soll die Parkscheibe künftig nur nur noch am Wochenende erforderlich werden.

Olaf Staschik

Auf dem Stellplatz an der Pastor-Vömel-Straße in Gruiten soll die Parkscheibe künftig nur nur noch am Wochenende erforderlich werden.

Haan. Die Zeitbeschränkung für die Parkplätze an der Pastor-Vömel-Straße wird wieder aufgegeben. Das entschied am Dienstagabend der Verkehrsausschuss. Mehrheitlich sprach sich der Stadtentwicklungsausschuss dafür aus, dass die Beschränkung der Parkzeit auf den insgesamt 21 Stellplätzen an der Pastor-Vömel-Straße in Gruiten für die Werktage aufgehoben wird. Er folgte damit einer Anregung von Anwohner Markus Milde und weiteren 29 Unterzeichnern einer Unterschriftensammlung. Sie sehen in der Vorschrift, von 9 bis 19 Uhr höchstens vier Stunden parken zu dürfen, eine nicht nötige „Überregulierung“.

Ausschussvorsitzender Jens Lemke (CDU) erinnert daran, dass die Parkregelung eingeführt worden war, um dauerparkende Wohnmobile von dem Platz fernzuhalten. Von den Argumenten der Anwohner ließ sich jedoch die Mehrheit des Ausschusses überzeugen. Die Vier-Stunden-Regelung soll daher nur noch am Wochenende gelten.

Ein Geschwindigkeitsmessgerät soll Temposünder registrieren

An der Prälat-Marschall-Straße soll unterdessen ein Geschwindigkeitsmessgerät aufgestellt werden, das die Temposünder registriert. Damit will sich der Verkehrsausschuss ein Bild machen, ob in der Straße tatsächlich signifikant zu schnell gefahren wird. Carsten Kaufhold hatte als Anlieger der Straße beantragt, das geltende Tempolimit in Höhe von 30 Stundenkilometern über eine Bremsschwelle zwischen den Hausnummern 75 und 93 durchzusetzen. Laut Polizei ist der Bereich bislang jedoch unauffällig. Besondere Vorkommnisse oder gar Unfälle seien nicht bekannt. Um jedoch ein aussagekräftigeres Bild zu erhalten, schlägt die Verwaltung vor, an dieser Stelle das städtische Geschwindigkeitsmessgerät aufzustellen. „Damit würde nicht nur die gefahrene Geschwindigkeit der Autofahrer gemessen, sondern auch deren Anzahl und zeitliche Verteilung“, so Guido Mering vom Tiefbauamt.

Bei einem Ortstermin am 6. Oktober haben Stadtverwaltung, Polizei und Mitarbeiter des Kreises den Kreisverkehr besichtigt. Dies geschah unter dem Eindruck des Unfalls am 7. September, bei dem ein 13-jähriger Radfahrer von einem Lkw mitgeschleift wurde. Die Besichtigung ergab, dass es keine baulichen Mängel gibt.

Der Kreis regte an, Elternlotsen einzusetzen, und bot dafür seine Unterstützung an. Unabhängig davon wird die Beleuchtung des Kreisverkehrs 2017 erneuert und damit verstärkt. Künftig ist außerdem das Linksausfahren aus dem Amselweg auf die Feldstraße unmittelbar im Anschlussbereich an den Kreisverkehr verboten. Die vorgeschriebene Fahrtrichtung ist dann ausschließlich nach rechts.

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