Bis Ende Februar soll klar sein, ob verschiedene Laternen-Hersteller ihre Produkte zeigen werden.

Projekt
Bislang herrscht im Technologie-Park nachts noch Dunkelheit. Eine Laternen-Ausstellung könnte dies ändern.

Bislang herrscht im Technologie-Park nachts noch Dunkelheit. Eine Laternen-Ausstellung könnte dies ändern.

Dirk Thomé

Bislang herrscht im Technologie-Park nachts noch Dunkelheit. Eine Laternen-Ausstellung könnte dies ändern.

Haan. Clemens Hölter von der Haaner No-Energy-Stiftung ist optimistisch, dass sein Leuchten-Projekt im Grünzug des Technologieparks umgesetzt werden kann. „Die Resonanz ist gut“, sagt Hölter auf Nachfrage, „die Antworten der Firmen stehen teilweise noch aus.“

Umweltbundesamt von der Idee überzeugt

Ende August des vergangenen Jahres haben Hölter und Elmar Jünemann von der städtischen Wirtschaftsförderung für eine Art Hightech-Ausstellung entlang des Weges durch den Grünzug geworben. 18 Anbieter von LED-Straßenleuchten sollen überzeugt werden, ein oder zwei Exemplare zur Verfügung zu stellen, die im Abstand von 40 Metern aufgestellt werden.

Eigentlich sollte der Weg keine Beleuchtung erhalten, aber nachdem unter anderem Mitarbeiter der Firma Retsch die fußgängerunfreundliche Verbindung von S-Bahn- und Bushaltestelle zum Firmengelände kritisiert hatten, kam Hölter die Idee zu seinem Projekt. Inzwischen konnte er auch das Umweltbundesamt dafür gewinnen. Deutschlands zentrale Umweltbehörde wird ihn zwar nicht finanziell unterstützen, aber Info- und Fachmaterial zur Verfügung stellen.

Denn die Idee ist, dass sich andere Städte und Kommunen künftig in Haan über Straßenlaternen informieren können. Dafür wählt Hölter auch nicht irgendwelche Anbieter aus, sondern will die Firmen gewinnen, die bereits erfolgreich an einem Wettbewerb des Umweltbundesamts teilgenommen haben. „Für jedes Lampenexemplar gibt es dann eine Auswertung“, sagt Hölter. Ende Februar, hofft Hölter, hat er die Antworten der Unternehmen zusammen, so dass die LED-Leuchten im kommenden Jahr dann auch tatsächlich angeschaltet werden können. Geht es nach Hölter, finden sich in Zusammenarbeit mit den passenden Lehrstühlen der Universitäten in der Umgebung geeignete Experten, die dann interessierte Vertreter von Städten und Gemeinden durch die kleine Hightech-Ausstellung führen.

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