Förderung in Höhe von 6300 Euro für 2015 entfällt.

Haan
Die AGNU hilft unter anderem bei der Pflege von Landschaftsschutzgebieten – so wie hier in der Grube 10. Archiv

Die AGNU hilft unter anderem bei der Pflege von Landschaftsschutzgebieten – so wie hier in der Grube 10. Archiv

Stefan Fries

Die AGNU hilft unter anderem bei der Pflege von Landschaftsschutzgebieten – so wie hier in der Grube 10. Archiv

Wenn Naturschützer bisher in ihrer Freizeit Naturschutzgebiete pflegten und damit letztlich auch Aufgaben der Unteren Landschaftsbehörde erfüllten, gab es eine kleine Entschädigung aus dem Landes-Topf „Fördergelder Naturschutz“. „Die FÖNA-Gelder des Landes NRW sind für dieses Jahr nicht verlängert worden. Es sind aber auch andere Naturschutzverbände im Kreis Mettmann davon betroffen und wir werden eine Lösung finden“, erklärte Markus Rotzal vom Vorstand bei der Jahresversammlung des Zusammenschlusses. Vor inzwischen 30 Jahren taten sich vor Ort die Aktiven des Bundes für Umwelt und Naturschutz, des Rheinisch-Bergischen Naturschutzvereins und des Deutschen Bundes für Vogelschutz zusammen.

Mit den Fördermitteln wurden Jugendliche finanziell entschädigt, die bei Arbeitsterminen mitgeholfen haben. Im vergangenen Jahr war das eine Summe von 6300 Euro, die jetzt wegfällt. Ohne die Gelder leidet der Naturschutz, weil die Natur nicht gepflegt und erhalten werden kann. Mögliche Lösungsansätze für das Problem gibt es schon: „Wir könnten bei unseren Einsätzen Materialkosten, wie Motorsägenketten, erstattet bekommen oder unseren Verein als landschaftlichen Betrieb aufziehen. EU-Mittel könnten beantragt werden“, so Rotzal.

Aktuell sind noch 5000 Euro in der Kasse

Der aktuelle Kassenstand liegt bei rund 5000 Euro. Der Verein spart in diesem Jahr die Druck- und Versandkosten für die Mitgliederzeitschrift „Der Kiebitz“, die nach Jahrzehnten aus Kostengründen eingestellt wurde. „Wir werden das Projekt aber über unsere Webseite weiterführen“, sagt AGNU-Vorstandsvorsitzender Sven Kübler. 2014 war die AGNU Haan an rund 30 Einsätzen beteiligt, darunter unter anderem die Pflegemaßnahme am Waldgrundstück Osterholz, wo eng gewachsenen Fichten ausgedünnt wurden.

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