Am 1. Februar wird die Osteria „Garibaldi“ am Neuen Markt eröffnet.

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Noch hängt die alte Reklame des ehemaligen Restaurants „Zeitgeist“ über dem Eingang zur künftigen Osteria „Garibaldi“.

Noch hängt die alte Reklame des ehemaligen Restaurants „Zeitgeist“ über dem Eingang zur künftigen Osteria „Garibaldi“.

In das seit Herbst 2009 leer stehende Erdgeschoss des Gebäudes am Neuen Markt 21 zieht bald neues Leben ein: In knapp drei Wochen wird dort die Osteria „Garibaldi“ eröffnet.

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Noch hängt die alte Reklame des ehemaligen Restaurants „Zeitgeist“ über dem Eingang zur künftigen Osteria „Garibaldi“.

Haan. Keine Pizzen, keine Tiefkühlkost. Stattdessen das ehrgeizige Ziel, sich gastronomisch von aller in Haan angebotener italienischer Küche abheben zu wollen. Dafür haben Marco Wolter (48) und Marco Scapicchio (38) unter anderem einen Chef de Cuisine aus der Toskana und einen Koch aus Apulien angestellt. „Das sind wirkliche Spitzenköche“, versichert Wolte--r. Diese laut Wolter hoch dotierten Köche werden künftig die Gerichte der wöchentlich wechselnden kleinen Karte des „Garibaldi“ am Neuen Markt 21 zubereiten.

Die Osteria „Garibaldi“ öffnet am 1. Februar ihre Türen. Der Vorgängerbetrieb, das Ende November 2009 eröffnete Restaurant „Zeitgeist“, hat schon wieder geschlossen. „Persönliche Schicksalsschläge haben die Familie Schnock dazu veranlasst, bereits im September einen Nachfolger für das Lokal zu suchen“, sagt Eigentümer Tobias Kaimer: „Es gab mehrere Bewerber.“

Beide Betreiber haben bereits früher zusammengearbeitet

Darunter waren eben auch Marco Wolter und Marco Scapicchio. Beide stammen aus Haan. Wolter verkaufte bislang in seinem Weinkontor an der Kaiserstraße unter anderem Weine, italienische Spezialitäten und ausgefallene Köstlichkeiten. Scapicchio betreibt das Eiscafé „Piccolo“ am Alten Markt. Beide Männer haben bereits früher zusammengearbeitet und einige kulinarische Veranstaltungen außerhalb Haans organisiert.

Für ein gemeinsames Projekt in Haan fehlte ihnen bislang die passende Immobilie. Die Räume an der markanten Ecke in der Innenstadt sind ideal für ihre geplante Osteria mit Café-Lounge. Denn sie bieten sowohl Platz für etwa 100 Gäste, die dort täglich zwischen 9 und 23 Uhr frühstücken, Mittag- und Abendessen oder einfach einen Cocktail genießen wollen. Zudem werden dort auch italienische Spezialitäten verkauft. „Was die Gäste bei uns essen, können sie auch käuflich erwerben beziehungsweise das probieren, was sie bei uns kaufen können“, sagt Wolter.

Die Inhaber versprechen „vernünftige Preise“

Er kündigt einen Mittagstisch mit kleinen Nudelgerichten inklusive einem kleinen Getränk für Preise unter zehn Euro an. Überhaupt würden alle Gerichte – nachmittags auch Kaffee und Kuchen – zu „vernünftigen Preisen“ angeboten. Das gelte auch für die Getränke. „Ein Cappuccino kostet bei uns 1,90 Euro, ein Latte Macchiato 2,20 Euro“, sagt Wolter: „Das sind die in Haan üblichen Preise.“

Osteria ist die Bezeichnung für eine Gaststätte in Italien, in der hauptsächlich Wein und kleinere Speisen serviert werden. Das „Garibaldi“ am Neuen Markt wird ab 1. Februar sieben Tage in der Woche von 9 bis 23 Uhr öffnen. Zwischen April und Oktober wird es um 60 Plätze im Straßencafé erweitert.

Die Räume des Restaurants im Erdgeschoss des Gebäudes am Neuen Markt 21 standen aufgrund eines Rechtsstreits zwischen dem Bauunternehmer und den Bauherren, den Eigentümern des Gebäudes (Tobias Kaimer und Harald Giebels) zwischen Herbst 2003 und Herbst 2009 leer. Inzwischen ist der Streit beigelegt, die Parteien haben sich auf einen Vergleich geeinigt.

Ebenfalls in den Räumen des „Garibaldi“ (links vom Eingang) wird ein Feinkosthandel eingerichtet mit italienischen Spezialitäten, Köstlichkeiten und Weinen.

Auf der Karten stehen Frühstück, ein Mittagstisch mit Gerichten unter zehn Euro, Kuchen am Nachmittag und italienische Gerichte sowie Cocktails am Abend.

Die Renovierung der gastronomischen Räume ist laut Wolter inzwischen fast abgeschlossen. „Es sieht jetzt innen total anders aus, richtig stylisch“, sagt er und klingt begeistert. Der Feinkosthandel werde in einem eher rustikalen Ambiente stattfinden, das Restaurant sei modern eingerichtet, will gleichzeitig aber auch ein bisschen den Flair der Toskana verbreiten.

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