Aufs „K5“ folgt das „DinerPremium“, und auch die „Sportlerklause“ an der Hochdahler Straße hat eine neue Pächterin.

Aufs „K5“ folgt das „DinerPremium“, und auch die „Sportlerklause“ an der Hochdahler Straße hat eine neue Pächterin.
Das Diner in der Kaiserstraße Haan wird von Jurate Riemkute geleitet.

Das Diner in der Kaiserstraße Haan wird von Jurate Riemkute geleitet.

Staschik

Das Diner in der Kaiserstraße Haan wird von Jurate Riemkute geleitet.

Haan. Noch vor fünf Monaten war von „Totengräberstimmung“ die Rede: Besorgt hatte sich die CDU damals über die Gastronomie-Branche in Haan geäußert. Nicht ohne Grund – innerhalb kurzer Zeit hatten gleich fünf Gaststätten dicht gemacht. Die Christdemokraten forderten daher eine Aktualisierung des Integrierten Handlungskonzepts: „2014, als das Integrierte Handlungskonzept geschrieben wurde, wurde die gastronomische Szene noch als intakt beschrieben“, hieß es in einer Pressemitteilung.

CDU trifft sich häufig in der „Chau Resto Bar“

Offenbar aber gibt es in der Branche auch noch Selbstheilungskräfte. Denn in mehrere gastronomische Betriebe ist wieder Leben eingekehrt. Auf das beliebte „Koi“ folgte das vietnamesische Restaurant „Chau Resto Bar“, in dem die Christdemokraten nun selbst häufig Stammtische und Versammlungen abhalten. Nach langem Leerstand fand sich auch für das Brauhaus „Zum Dom“ ein neuer Pächter.

Nun gibt es weitere gute Nachrichten: Auf das „K5“ an der Kaiserstraße 5 folgt das „DinerPremium“. Hier gibt es kleine Speisen wie Flammkuchen und Burger, Mittagstisch, Musik und zwölf Sorten Bier vom Fass. Betreiberin des Restaurants ist Jurate Riemkute. Sie hat das Konzept von keinem Unbekannten übernommen: Geschäftsführer der Dachgesellschaft „DinerManufaktur“ ist Emilio Bentlage. Er war zuvor Pächter des Brauhaus „Zum Dom“.

Er will aus dem Konzept eine Kette formen: „Wir werden in Wuppertal schon bald den nächsten Laden aufmachen“, berichtet er. Das Klientel in Haan sei für Gastronomen „interessant. Unser Restaurant wird im Grundsatz sehr gut angenommen. Es ist ein vom Alter her bunt gemischtes, tolles Publikum.“

Auch die neue Pächterein der „Sportlerklause“ des SSVg Haan, freut sich über Zuspruch. Drei Monate lang stand das Lokal im Vereinsheim leer. Der Vorgänger hatte es aus privaten Gründen aufgegeben. Eine Woche lang haben Gisela Pesch und ihre Freunde die Gasträume in freundlichen, hellen Farben renoviert. Vor einer Woche war Eröffnung. Dort gibt es nun nicht nur für Vereinsmitglieder, Sportler und Angehörige, sondern für ein möglichst breites Publikum bierbegleitende Speisen wie Flammkuchen, belegte Brötchen, Bockwurst und Brezeln. Ein Anschluss des Bezahlsenders „Sky“ sorgt dafür, dass wichtige Sportereignisse nicht verpasst werden.

Während des Spielbetriebs auf dem Gelände des SSVg nutzen gerne Sportler und Angehörige das gastronomische Angebot. Doch auch für Besucher, die auf der schönen Terrasse einfach eine Kleinigkeit essen oder etwas trinken wollen, stehen die Türen der Gaststätte offen.

„Es darf am Tresen auch geknobelt werden“, sagt Pächterin Gisela Pesch, die manche Haaner noch als Servicekraft vom „Becherhus“ kennen dürften.

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