An der Alleestraße wird der Radweg stadtauswärts verlängert. Stadteinwärts gibt es nur einen Schutzstreifen.

An der Alleestraße soll ein Radweg entstehen.
An der Alleestraße soll ein Radweg entstehen.

An der Alleestraße soll ein Radweg entstehen.

Dirk Thomé

An der Alleestraße soll ein Radweg entstehen.

Haan. 40 000 Euro sollen an der Alleestraße für die Verlängerung des Radwegs stadtauswärts investiert werden. Im Zuge der geplanten Sanierung der B 228 hat die Stadt geprüft, ob dort auf einer Länge von 120 Metern ein Radweg angelegt werden kann. „Es ist möglich“, sagt Thorsten Fischer, Sachbearbeiter für Straßenbau im Tiefbauamt der Stadt.

Der dafür in Frage kommenden Grün- beziehungsweise Schotterstreifen gehört der Stadt und kann in einen kombinierten oder sogar in einen geteilten Geh- und Radweg umgewandelt werden. „Der Schotterstreifen hat allerdings keine Substanz, den müssen wir von Grund auf sanieren“, sagt Fischer und erläutert damit die hohen Kosten für die Erneuerung von etwa 500 Quadratmetern Gehwegbereich.

90 Zentimeter Breite reichen für Gehweg nicht aus

Stadteinwärts soll auf Wunsch der Politik ein Schutzstreifen für Radfahrer eingerichtet werden. „Dort habe ich geprüft, ob in Höhe der Hausnummern 22-44 gleichzeitig ,halbhüftiges’ Parken erlaubt werden kann“, erläutert Fischer. „Aber auch dafür reicht der Platz nicht“, hat er festgestellt. „Dann würden nur 90 Zentimeter Breite für den Gehweg bleiben. Das funktioniert nicht“, sagt er.

Die Fraktionen im Bau- und Verkehrsausschuss ließen sich mehrheitlich auf die Ausführungen des Tiefbauamts ein und stimmten der Verlängerung des Radwegs stadtauswärts zu. Auch der geplante durchgehende stadteinwärts führende Fahrschutzstreifen auf der Alleestraße vom Kreisverkehr bis zur Einmündung Wiesenstraße fand eine Mehrheit. Damit wird ein Parkverbot vor den Häusern Alleestraße 22-44 einhergehen.

„Die Politik hätte gerne auf beiden Straßenseiten einen Schutzstreifen für Radfahrer, aber dafür reicht der Platz definitiv nicht aus“, sagt Fischer. Er weist auch darauf hin, dass der Beschluss des einseitigen Schutzstreifens noch mit dem Landesbetrieb Straßen abgesprochen werden muss, der im Auftrag des Bundes die B228 sanieren wird.

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