Straßen NRW sagt zu, die defekte Anlage am Fritz-Gressard-Platz in der kommenden Woche zu reparieren.

Die viel benutzte Fußgängerampel am Fritz-Gressard-Platz (von der Mittelstraße über die Klotz-/Benrather Straße zum Stadtpark) ist seit gut einer Woche gestört. Passanten müssen derzeit zusehen, dass sie ohne Ampel die jeweils beiden Spuren pro Fahrtrichtung sicher überqueren. Bürger beschweren sich über den Ausfall der Signalanlage beim Hildener Tiefbauamt.

Die Verwaltung kann die Beschwerden aber nur weiterleiten. Denn zuständig für die Bundes- und Landstraße (dort treffen die L 403 und die B 228 aufeinander) ist der Landesbetrieb Straßen NRW, Niederlassung Niederrhein in Mönchengladbach . „Es handelt sich um eine sehr alte Anlage“, erläutert Pressesprecher Wilhelm Kuypers: „Das Steuergerät ist defekt und kann nicht mehr repariert werden, weil es keine Ersatzteile mehr gibt.“ Deshalb werde ein neues Steuergerät mit LED-Technik in der kommenden Woche eingebaut.

Weil es immer wieder Beschwerden über knapp bemessene Ampelphasen für Fußgänger in Hilden gibt, hat die Verwaltung schon 2013 im Auftrag des Stadtentwicklungsaussschusses ein Ingenieurbüro die Fußgänger-Grünphasen an Hauptverkehrsstraßen untersuchen lassen. Das Gutachten sei fast fertig und soll im Frühjahr im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt werden, kündigt Tiefbauamtsleiter Harald Mittmann an.

Erst dann will die Verwaltung auch über Ergebnisse und Schlussfolgerungen berichten. Mittmann will heute nur so viel sagen: „Es hat tatsächlich einige erhellende Erkenntnisse gegeben.“ Untersucht wurden rund 30 Ampelanlagen, auch die Signalanlagen auf der Kirchhofstraße vor dem Hauptfriedhof und an der Gabelung.

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