Beide katholischen Krankenhäuser machen Gewinne und investieren in mehr Komfort für die wachsende Zahl von Patienten.

In Hildens Krankenhaus arbeiten 271 Menschen, im Haaner 317.
In Hildens Krankenhaus arbeiten 271 Menschen, im Haaner 317.

In Hildens Krankenhaus arbeiten 271 Menschen, im Haaner 317.

Kplus

In Hildens Krankenhaus arbeiten 271 Menschen, im Haaner 317.

Hilden. Die beiden katholischen Krankenhäuser in Hilden und in Haan haben 2015 schwarze Zahlen geschrieben. Das geht aus den Geschäftsberichten hervor, die die Kplus-Gruppe als Alleingesellschafterin jetzt veröffentlicht hat. Das Hildener St.-Josefs-Krankenhaus (246 Betten) hat einen Überschuss von 155 000 Euro erwirtschaftet und zugleich 1,8 Millionen Euro in Gebäude, Anlagen und Ausstattung investiert. Unter anderem wurden die Aufzüge im Intensivtrakt modernisiert, im Fachärztezentrum Mediplus für neue Mieter umgebaut sowie die Telefonanlage erneuert. Die 271 Mitarbeiter, darunter 111 Pflegekräfte und 54 Ärzte, haben 8928 Patienten (Fälle) behandelt. „Das Krankenhaus hat an die zufriedenstellende Leistungsentwicklung des Vorjahres anschließen können“, stellt Wolfram Bannenberg, Geschäftsführer der Kplus Gruppe, fest.

Hilden sei führend bei Knie- und Hüftoperationen, erläutert Klinikleiterin Monika Felkl. Bei der Einsetzung eines künstlichen Kniegelenks gehört das St.-Josefs-Krankenhaus zu den besten 13 Kliniken im Rheinland, so die AOK Rheinland/Hamburg. 508 Babys wurden 2015 in Hilden geboren: Das ist die höchste Zahl seit 13 Jahren. 2016 waren es schon 579 Geburten. Das belege die hohe Akzeptanz von Chefarzt Krystian Kuboth und seinem Team, freut sich der Geschäftsführer. Punkten kann die Klinik auch mit ihrem Senologie-/Brustzentrum. Für 2016 sieht der Wirtschaftsplan einen Überschuss von 300 000 Euro vor.

Auch das Haaner St.-Josef-Krankenhaus (242 Betten) ist wirtschaftlich gesund. Die 317 Mitarbeiter, darunter 126 Pflegende und 55 Ärzte, versorgten 8327 Patienten und erwirtschafteten (mit dem St. Josef Service Wohnen) einen Überschuss von 247 000 Euro. Zugleich investierte die Klinik mehr als 2,3 Millionen Euro. „Die nächste Station wird im Mai 2017 fertig“, berichtet Bannenberg: „Dann werden wir die geplante Sanierung der Operationssäle vorziehen. Die alten OP-Säle werden weiter genutzt, bis der neue OP-Bereich fertig ist.“ Auf für 2016 erwartet der Geschäftsführer ein gutes Ergebnis. Der Wirtschaftsplan prognostiziert einen Gewinn von ungefähr 650 000 Euro.

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