Die Rücklaufquote erreicht 90,1 Prozent. Jetzt werden die Ergebnisse bei der Stadt für die Ratspolitiker ausgewertet.

Bürgermeisterin Bettina Warnecke freut sich über die hohe Rücklaufquote. Archiv
Bürgermeisterin Bettina Warnecke freut sich über die hohe Rücklaufquote. Archiv

Bürgermeisterin Bettina Warnecke freut sich über die hohe Rücklaufquote. Archiv

Kreis Mettmann

Bürgermeisterin Bettina Warnecke freut sich über die hohe Rücklaufquote. Archiv

Haan. Die Elternbefragung zur künftigen Schulstruktur in Haan ist abgeschlossen. 736 der 817 ausgegebenen Fragebögen sind ausgefüllt zurückgegeben worden. „Das entspricht einer Rücklaufquote in Höhe von 90,1 Prozent. Die detaillierte Auswertung wird derzeit für den Ausschuss für Bildung Kultur und Sport am 12. Mai vorbereitet“, teilt Bürgermeisterin Bettina Warnecke mit.

In einem Punkt nahm sie ein Ergebnis vorweg. „In den maßgeblichen Jahrgangsstufen zwei und drei gibt es ein klares Votum. Die für einen möglichen Antrag erforderlichen 100 Stimmen pro Jahrgang wurden deutlich erreicht.“

„Das deutliche Votum bedeutet doch, uns Eltern ist die Entwicklung der Haaner Schullandschaft wichtig und wir haben dazu eine eindeutige Meinung.“

Bastian Gierling, Elterninitiative für ein familienfreundliches Haan

Bastian Gierling nahm seitens der Elterninitiative für ein familienfreundliches Haan Stellung: „Wir freuen uns über diese herausragende Beteiligungsquote und auch über ein deutliches Votum. Denn dies bedeutet doch, uns Eltern ist die Entwicklung der Haaner Schullandschaft wichtig und wir haben dazu eine eindeutige Meinung.“ Dieses Votum gelte es jetzt von sämtlichen Verantwortlichen in der Haaner Politik und Verwaltung zu beachten und umzusetzen. „Die CDU Haan unterstützt die Entscheidung der Elternschaft und wird die Entwicklung bis zur Einführung dieser für Haan neuen Schulform aktiv und konstruktiv begleiten“, teilte Stadtverbandsvorsitzender Wolfram Lohmar mit. Ziel müsse es sein, beide weiterführenden Schulformen, das neu gebaute Gymnasium und die Gesamtschule, zu einem qualitativ hochwertigen Gesamtangebot für die Schüler zu entwickeln.

CDU fordert Gesamtschule mit einem eigenständigen Profil

Ein schlüssiges und attraktives pädagogisches Konzept für die Gesamtschule und ein modernes Raumangebot am Gymnasium werden eine Signal- und Magnetwirkung haben, ist Lohmar überzeugt. Mit Blick auf die Zukunft sei der CDU wichtig, dass eine qualitativ hochwertige Gesamtschule mit einem eigenständigen Profil entwickelt und das Auslaufen der Real- und Hauptschule für Schüler und Lehrer gut organisiert wird. -dts

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer