Bundesverband wertet die Ergebnisse für die Städte aus.

Haan/Hilden. Seit gestern und noch bis morgen, 7. Januar, findet deutschlandweit die achte „Stunde der Wintervögel“ statt. Dazu ruft der Naturschutzbund (Nabu) deutschlandweit auf. Auch in Haan und Hilden können Hobby-Vogelkundler mit ihren Beobachtungen zur Auswertung beitragen. Mit dieser Vogel-Zählung soll deutschlandweit ein möglichst genaues Bild von der Vogelwelt unserer Städte und Dörfer ermittelt werden. Es geht dabei vor allem um Häufigkeiten und Trends von Populationen.

Jeder kann mitmachen: Man notiert von jeder Vogelart die höchste Anzahl an Tieren, die im Laufe einer Zeitstunde in einem Garten oder einem Park gleichzeitig zu sehen war. Dies vermeidet Doppelzählungen. Die Beobachtungen leiten die Vogelkundler an den Nabu-Bundesverband weiter, wo sie ausgewertet werden. Für alle, die nicht nur beim sogenannten „Birding“ dabei sein wollen, sondern sich über den Nabu Gleichgesinnten anschließen wollen, gibt es in Haan ein regelmäßiges Treffen: Der Nabu in Haan kommt jeden dritten Montag im Monat um 19 Uhr im Weltladen an der Kaiserstraße 40 vorbei. Alle Interessenten und Nichtmitglieder – und solche, die es noch werden wollen – sind den Naturschützern willkommen. Nabu-Stadtbeauftragter ist Markus Rotzal, er ist per E-Mail zu erreichen und mobil unter der Nummer 0175/14196655. In Hilden ist Jürgen Borngraeber Ansprechpartner. Er ist per E-Mail oder unter der Telefonnummer 0173/4395849 zu erreichen. Bei der Vogelzählung im vergangenen Jahr beobachteten die Naturfreunde, dass sich die Zahl von Blaumeise, Kohlmeise und Buchfink reduziert hatte.

Die Ursache: 2016 war der Bruterfolg wegen der nassen und kalten Witterung nur gering. „Wir haben viele Anrufe über ausbleibende Wintervögel bekommen“, berichtete der Ornithologe Heinz Kowalski, stellvertretender Nabu-Landesvorsitzender. arue

nabu.de m.rotzal@nabu-kv-mettmann.de j.borngraeber@nabu-kv-mettmann.de

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