Saskia Nolte und Leander Machan verfügen als Musiker über ein sehr großes Potenzial.

Saskia Nolte und Leander Machan haben großes Potenzial.
Saskia Nolte und Leander Machan haben großes Potenzial.

Saskia Nolte und Leander Machan haben großes Potenzial.

T. Krautwig

Saskia Nolte und Leander Machan haben großes Potenzial.

Haan. Bei Konzerten der Musikschule Haan sieht man zwei Schüler recht häufig auf der Bühne – mal als Solokünstler, mal im Orchester oder in Ensembles: Für Saskia Nolte (22) und Leander Machan (12) prägt die Hingabe zur Musik oftmals den Alltag inklusive langer Proben-Wochenenden. Die große Liebe des Gymnasiasten Leander Machan ist das Schlagzeug. „Musik ist mein Leben“, sagt er selbstbewusst. Schlagzeuger wie Simon Philips oder Steve Gadd sind seine musikalischen Vorbilder. Das Lob für Leander Machan kommt von allen Seiten: „Er hat für sein Alter ein wahnsinniges Timing, gepaart mit reichlich Talent und Fleiß“, sagt Musikschulleiter Thomas Krautwig. Und Marco Niemann, sein Schlagzeuglehrer, ergänzt: „Er spielt mit zwölf Jahren Stücke, die ich erst im Alter von 20 konnte. Seine Präzision und sein Gefühl für den Rhythmus sind einfach außergewöhnlich.“

Lehrer Niemann betreut Leander dessen halbes Leben lang

Niemann muss es wissen. Er begleitet Leander musikalisch dessen halbes Leben lang, jetzt seit sechs Jahren. „Leander fiel mir schon nach wenigen Stunden in der Musikschule auf. Er interessiert sich mehr als andere für Musik, bringt eigene Impulse ein und sucht stets herausfordernde Aufgaben“, erinnert sich der Musikschullehrer, der selbst unter anderem beim Rockorchester Ruhrgebeat und bei Ben Wild am Schlagzeug sitzt.

Gerade hat sich Leander zum zweiten Mal hintereinander ein Stipendium an der Musikschule erspielt, was ihm – neben reichlich Applaus und Bühnenerfahrung – die Möglichkeit gibt, mit Förderung der Musikschule noch ein zweites Instrument (Jazz-Piano) zu erlernen. Das geht nicht ohne das Elternhaus. „Die Eltern müssen die familiären Rahmenbedingungen schaffen, damit sich das Potenzial der Kinder entfalten kann“, sagt Thomas Krautwig.

Leanders Vater sorgt für die nötige Infrastruktur, ermöglicht regelmäßiges, langes Üben und fährt seinen Sohn zu Auftritten und Proben. „Er führt mich aber auch an neue Musikstile heran“, sagt Leander über seinen Vater.

Für Saskia Nolte führt der Weg nach der Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin (OTA) zwar direkt ins Medizinstudium, dennoch wird die Musik auch weiterhin ihren Alltag prägen: „Musik ist für mich Entspannung und Kraftquelle, ideal um Stress abzubauen und sich zu verlieren“, sagt sie. Seit 2004 besucht Nolte die Musikschule, seit 2006 spielt sie Klarinette. In diesen zehn Jahren gab es für sie nur einen Lehrer – Thomas Krautwig. „Eine typische Musikschul-Karriere“, sagt dieser. „Erst Elementarunterricht, dann Klarinette und mit dem Lauf der Jahre alle Ensembles, die die Jugendmusikschule hat: Kunterbunt, Luftikus, Blasorchester und Klezmer-Ensemble.“ Krautwig schätzt an Noltes Spiel, dass sie den Stücken mit einem eigenen, warmen Ton einen persönlichen Charakter verleiht. Die Musikschule sei ein Teil ihres Lebens, der sie stark geprägt hat, erzählt Nolte. Red

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