In den Ensembles der Haaner Musikschule können sich Schüler musikalisch verwirklichen. Wir stellen sie vor.

In den Ensembles der Haaner Musikschule können sich Schüler musikalisch verwirklichen. Wir stellen sie vor.
Katharina Stashik (2.v.r.) leitet das Ensemble Kunterbunt. Die Sechs- bis Zehnjährigen probieren ihr Instrumentenspiel im „Pool“ aus.

Katharina Stashik (2.v.r.) leitet das Ensemble Kunterbunt. Die Sechs- bis Zehnjährigen probieren ihr Instrumentenspiel im „Pool“ aus.

Olaf Staschik

Katharina Stashik (2.v.r.) leitet das Ensemble Kunterbunt. Die Sechs- bis Zehnjährigen probieren ihr Instrumentenspiel im „Pool“ aus.

Haan. Sechs bis zehn Jahre alt sind die Kinder der Musikschule Haan, die im Ensemble Kunterbunt zusammen musizieren. Im Moment besteht das Kunterbunt-Orchester aus 20 Bläsern, Streichern und Schlagzeug. Es können auch leicht 30 oder 35 Kinder sein. „Es ist ein lebhaftes Kommen und Gehen in diesem Ensemble“, sagt Orchester-Leiterin Katharina Stashik. Denn es passiert, dass die kleinen Musiker sich nach ersten Erfahrungen für ein anderes Instrument entscheiden. Die Kinder spielen auf ihren eigenen oder auf Instrumenten, die sie von der Musikschule ausleihen durften.

Vierjähriger spielt Weihnachtslied auf dem Fagott

Beim Kunterbunt-Weihnachtskonzert hat sogar ein vierjähriger Haaner Junge ein Weihnachtslied auf einem Fagott gespielt, das die Musikschule aus anderer Quelle ausleihen musste. Schließlich kommt es nicht alle Tage vor, dass Vierjährige sich für dieses Instrument entscheiden. Aber auch ein siebenjähriges Mädchen spielt Fagott, und die ist schon Mitglied im Orchester Kunterbunt. Das Mitwirken im Orchester empfinden die Kinder als Belohnung und gleichzeitig Herausforderung. Ein gesunder Ehrgeiz wird entfacht, denn das Konkurrenzverhalten ist hörbar. „Wissen Sie, wie lange meine Nachbarin übt“, wird Katharina Stashik zum Beispiel gefragt. Wenn die Nachbarin besser spielt, könnte man ja die eigene Übungszeit erhöhen. Auf diese Weise wurde schon so manches Kind zu mehr Leistung ermuntert, weiß die Kinderorchester-Dirigentin.

Und weiter berichtet sie über ihre Proben-Erfahrung: „Die Kinder wollen die Kritik. Und für ein Lob sind sie ganz besonders dankbar. Geschafft und glücklich sind Spieler und Dirigentin am Ende einer Orchesterprobe. Die Kinder strahlen und Katharina Stashik ist wieder einmal froh, dass „ich den Haufen gebändigt habe“.

Der zehnjährige Jona Wehrmann sitzt seit zwei Jahren am Orchester-Schlagzeug. Das Instrument spielt er bereits seit fünf Jahren. „Frau Stashik ist sympathisch. Sie erklärt alles gut. Und mir macht es Spaß“, sagt der Schüler der Freien Christlichen Gesamtschule in Düsseldorf. Die Grundschule hatte er an der Steinkulle besucht. Zweimal in der Woche müsse er üben, sagt Jona.

Das nächste Konzert findet im März statt. Dafür müssen jetzt das Gespensterlied oder das Piratenlied aus dem Film „Fluch der Karibik“ eingeübt werden. Das Arrangement für die Filmmusik hat Katharina Stashik selbst geschrieben.

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