Feuerwehr
Symbolbild.

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Knappe, Jörg

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Haan. Ein Rauchmelder hat am Samstagmorgen den Bewohner einer Doppelhaushälfte an der Turnstraße geweckt und so Schlimmeres verhindert. Der 55-Jährige war durch den Alarmton hochgeschreckt. Als er nachschaute, stellte er eine Verrauchung im Obergeschoss und schließlich einen Brand im Dachgeschoss fest. Er alarmierte die Feuerwehr, der er später angesichts der Uhrzeit des Brandausbruchs erklärte, dass der Rauchmelder vermutlich sein Leben gerettet habe.

Die Feuerwehr Haan war um 1.26 Uhr an die Turnstraße alarmiert worden. Aus dem Dachgeschoss drang beim Eintreffen erster Kräfte Rauch ins Freie. Ein mit Atemschutzgeräten ausgerüsteter Trupp ging durch das Haus ins Dachgeschoss vor, während über den Teleskopmast ein Trupp ein Giebelfenster von außen öffnete.

Da zunächst die Befürchtung bestand, dass es zu einer Durchzündung im Dachgeschoss kommen könnte, wurde bei der Kreisleitstelle vorsorglich ein überörtliches Löschfahrzeug angefordert.

Die beiden Trupps brachten durch ihren Löschangriff den Brand schnell unter Kontrolle. Da der Bewohner Rauchgas eingeatmet hatte, wurde er vom Rettungsdienst vor Ort behandelt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. A

ufgrund der niedrigen Temperaturen gefror auslaufendes Löschwasser und bildete eine Eisschicht. Der angeforderte Bauhof streute daher Salz aus. Die Feuerwehr Haan war bis ca. 4 Uhr im Einsatz. Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte vor Ort. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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