Axel Fischbacher holt Laia Genc, Sandra Hempel und Caroline Thon nach Hilden.

Caroline Thon und ihr Saxofon sind bei den „Blue Monday“-Konzerten mit von der Partie.
Caroline Thon und ihr Saxofon sind bei den „Blue Monday“-Konzerten mit von der Partie.

Caroline Thon und ihr Saxofon sind bei den „Blue Monday“-Konzerten mit von der Partie.

privat

Caroline Thon und ihr Saxofon sind bei den „Blue Monday“-Konzerten mit von der Partie.

Hilden. Montag startet die Jazz-Club-Konzertreihe „Blue Monday“ ins neue Jahr. Veranstalter Axel Fischbacher hat wieder seine Kontakte spielen lassen und Bands aus der NRW-Profi-Liga zusammengestellt. Natürlich ist der bekannte Gitarrist jedes Mal selbst mit von der Partie. „Es gibt keine Proben“, erklärt Hildens „Mr. Jazz“ das Konzept: „Wir improvisieren auf hohem professionellem Niveau. Das ist sehr selten.“

Zu wenig Frauen machen Jazz

In drei der zwölf Konzerte stellt der Hildener prominente Instrumental-Kolleginnen vor: „Es gibt zu wenig Frauen, die professionell Jazz machen, wenn man einmal von den Sängerinnen absieht. Und die, die spielen, sind sehr beschäftigt.“ Laia Genc eröffnet am Montag (21 Uhr) die „Blue Mondays“. „Eine tolle Pianistin aus Köln“, schwärmt Fischbacher. Sie sei eine Grenzgängerin zwischen Jazz und zeitgenössischer Musik und bewege sich mit viel musikalischem Charme zwischen allen Stühlen. Genc spielt zusammen mit Wally Böcker (Bass) und Tim Dudek (Drums).

Auf Sandra Hempel freut sich Fischbacher am 23. März ganz besonders: „Eine tolle Kollegin und Musikerin, da bin ich richtig Fan.“ Die Gitarristin der NDR-Big-Band sei nicht so bekannt, dennoch als Solistin „Weltklasse“.

Auch Caroline Thon habe viele Talente: „Sie ist eine sehr gute Komponistin und Arrangeurin und häufig mit ihrer eigenen Big Band auf Tour.“ Sie komme deshalb zu wenig zum Saxophon spielen. Deshalb hat sie Fischbacher für den 6. April nach Hilden eingeladen, zusammen mit Ralf Gessler (Drums) und Reza Askari (Bass). Wie das Ruhrgebiet jazzt, zeigen am 23. Februar Ingo Marmulla (Guitar), Caspar van Meel (Bass) und Bernd Gremm (Drums). Die Konzertreihe beschließt am 15. Juni Saxophonist Molly Duncan, „ein richtiger Alt-Weltstar“.

Fischbacher hat diesmal zwei Sonderkonzerte eingebaut. Zu den jüdischen Kulturtagen im Rheinland hat der 59-Jährige eine Kombo mit zwei deutschen und zwei jüdischen Musikern aus New York zusammengestellt. Das zweite Sonderkonzert am 5. Juni ist ein Late-Night-Special zu den Hildener Jazztagen. Tobias Weidinger sei einer der gefragtesten Top- und Studiotrompeter in Europa.

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