Läuft alles nach Plan, wird der erste Spatenstich im Hasenhaus im September gesetzt.

Auf der Freifläche links neben dem Kreisverkehr soll die neue, dreigruppige Kindertagesstätte im Hasenhaus entstehen. Dort wird Platz für 50 Kinder sein.
Auf der Freifläche links neben dem Kreisverkehr soll die neue, dreigruppige Kindertagesstätte im Hasenhaus entstehen. Dort wird Platz für 50 Kinder sein.

Auf der Freifläche links neben dem Kreisverkehr soll die neue, dreigruppige Kindertagesstätte im Hasenhaus entstehen. Dort wird Platz für 50 Kinder sein.

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Auf der Freifläche links neben dem Kreisverkehr soll die neue, dreigruppige Kindertagesstätte im Hasenhaus entstehen. Dort wird Platz für 50 Kinder sein.

Gruiten. Der Bauantrag für die neue Kindertagesstätte im Wohngebiet Hasenhaus ist eingereicht. Die Pläne mit dem künftigen Träger der Einrichtung, der Caritas, sind abgestimmt – im September oder Oktober könnte der erste Spatenstich für die Kita, in der insgesamt 50 Kinder betreut werden sollen, erfolgen.

„Wenn alles gut läuft, rechnen wir mit der Fertigstellung im Frühjahr des kommenden Jahres“, sagt Hans-Willi Berkenbusch, Geschäftsführer der Projektbau Düsselthal, die als Bauherr auftritt. Der verantwortliche Architekt ist Wolfgang Wahle von der Planungsgruppe Düsselthal. „Auf Wunsch der Caritas haben wir den Bau lockerer, luftiger gestaltet, kindgerechter aus deren Sicht“, sagt Berkenbusch.

„Wir sind einbezogen worden und haben die Pläne pädagogisch optimiert“, bestätigt Klaus Faulhaber-Birghan, Bereichsleiter Familie und Senioren beim Caritasverband für den Kreis Mettmann. Die Räume seien jetzt nach den Vorstellungen der Caritas neu aufgeteilt worden, und es werde ein großes Foyer geben, in dem die Kinder dann auch ihre Mahlzeiten einnehmen können. „Dass mit dem Bau immer noch nicht begonnen wurde, liegt nicht an uns“, sagt Faulhaber-Birghan: „Im Gegenteil. Wir sind sehr daran interessiert, einen genauen Termin zu erfahren.“

Ein gutes halbes Jahr Vorlauf benötige die Caritas. Unter anderem muss der Verband zehn neue Mitarbeiter für die Arbeit in der Kita einstellen, darunter auch die Leitungspositionen. „Wir spüren die steigende Nachfrage nach Erziehern und Kinderpflegern sehr deutlich“, sagt Faulhaber-Birghan. Die Zahl der Bewerber sei deutlich geringer als früher. Deshalb nimmt er heute schon Bewerbungen für die im kommenden Jahr ihren Betrieb aufnehmende Kita in Gruiten entgegen und führt entsprechende Gespräche.

Die grundlegenden Verträge müssen noch geschlossen werden

Doch bevor das Personal eingestellt werden kann, müssen in den kommenden Wochen die grundlegenden Verträge geschlossen werden. Dazu gehören der Mietvertrag zwischen dem Investor und der Caritas sowie der Trägervertrag zwischen der Stadt Haan und der Caritas. Letzterer soll auch einen finanziellen Zuschuss an den Verband beinhalten, um das bei der Anmietung der Räume entstehende Defizit abzudecken, das durch das Kinderbildungsgesetz (Kibiz) nicht gedeckt ist.

Die neue Einrichtung schafft Platz für drei Gruppen, auf die sich insgesamt 50 Kinder verteilen. In zwei Gruppen werden jeweils 20 Mädchen und Jungen zwischen zwei und sechs Jahren betreut. In der dritten Gruppe werden es zehn Kinder zwischen null und drei Jahren sein.

Den Neubau einer Kindertagesstätte zu begleiten und dann auch zu betreiben, ist für den Caritasverband kein alltägliches Geschäft. Gleichwohl baut die Caritas aktuell in Mettmann am Goldberger Teich eine neue Kita. Dort ist sie auch Bauherr. Die Fertigstellung ist für Januar 2015 geplant. In Ratingen entsteht eine viergruppige Einrichtung, die zum 1. Februar 2014 eröffnet werden soll.

Für die Kita Hasenhaus, aber auch für die Einrichtungen in Mettmann und Ratingen, sucht die Caritas insgesamt 35 vor allem Erzieher, aber auch Kinderpfleger. Bewerbungen per E-Mail nimmt Klaus Faulhaber-Birghan unter

faulhaber-birghan@caritas- mettmann.de

entgegen.

Insgesamt 1,5 Millionen Euro kostet der anderthalbgeschossige Neubau mit einer Grundfläche von 640 Quadratmetern auf dem 2700 Quadratmeter großen Grundstück im Hasenhaus. „Aus Schallschutzgründen wird das Gebäude in Massivbauweise errichtet“, sagt Berkenbusch. Die Fassade wird verputzt, als Schallschutz zu den Nachbarn werden Lärmschutzhecken gepflanzt.

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